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Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Schilddrüsenunterfunktion
ediziner unterscheiden zwischen angeborener und erworbener Schilddrüsenunterfunktion.

Keine Lust auf Sex - liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor?

Die Bezeichnung legt es nahe: Bei der Schilddrüsenunterfunktion kommt es zu einer Unterversorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen. Frauen sind von der so genannten Hypothyreose öfter betroffen als Männer. Insgesamt erkranken aber etwa nur ein bis zwei Prozent der Bevölkerung an Schilddrüsenunterfunktion.

Mediziner unterscheiden zwischen angeborener und der erworbener Unterfunktion: Die angeborene Unterfunktion besteht von Geburt an und geht – je nach Schwere – fast immer mit einer Verzögerung der körperlichen und geistigen Entwicklung einher. Hierzulande werden deshalb alle Neugeborenen auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin untersucht. Bei den erworbenen Fällen ist meist eine Entzündung der Schilddrüse die Ursache dafür, dass Organgewebe zerstört wird und die Schilddrüse anschließend nicht mehr genug Hormone produzieren kann. Schilddrüsenentzündungen kommen nicht oft vor, können aber durch Viren ausgelöst werden und machen sich durch starke Schmerzen und grippeähnliche Symptome bemerkbar. Unterfunktionen, die durch Erkrankungen oder Fehlfunktionen der Hirnanhangdrüse oder des Hypothalamus bedingt sind, kommen sehr selten vor. Beide Formen der Unterfunktion führen zu einem niedrigen Umsatz des Körperstoffwechsels, der sich durch verschiedene Symptome bemerkbar macht. 

Symptome einer Unterfunktion:

- Deutliche Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung

- Müdigkeit und die Empfindung geistiger Verlangsamung

- Kälteempfindlichkeit

- Verstopfungen

- Teigige Verdickung und Schwellung der Haut

- Struppige, trockene Haare

- Heisere Stimme

- Keine Lust auf Sex

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