Die meistgehasste Frau Englands: Sie ließ sich ihre Brüste vom Amt bezahlen

Josie schreckt vor nichts zurück

Vor 22 Monaten kannte noch niemand Josie Cunningham, sie war nur eine alleinerziehende Mutter aus Leeds. Heute braucht die 24-Jährige einen Bodyguard, denn Josie ist die meistgehasste Frau in England. Mit Skandalen und Provokationen verdient sie ihren Lebensunterhalt. Doch damit hat sie es jetzt zu weit getrieben.

"Ihr könnt mich alle hassen. So lange ich meinen Lifestyle leben kann und weiter diese Karriere machen kann, spiele ich dieses Spiel in dieser Branche. Ich werde überhaupt nichts ändern", sagt sie.

Angefangen hat alles mit ihren Brüsten. Die waren Josie zu klein, angeblich litt sie so sehr darunter, dass ihr eine Kostenübernahme vom Amt genehmigt wurde. Und was macht Josie, die lässt sich den Busen gleich auf Körbchengröße Doppel D aufpumpen. Die Abzock-Geschichte verkauft sie dann an eine Zeitung, mit irgendwas muss sie ja mal auffallen.

"Ich habe mir die Brüste auf Kosten des Sozialamtes machen lassen, na und, ich wollte doch ein Glamour-Model werden und mein Leben ändern und ich würde es immer wieder so machen", sagt Cunningham.

"Steuerzahler bezahlen Brust OP", damit schafft es Josie endlich auf Titelseiten und in diverse Talkshows. 6.000 Euro verbraten für Brüste, 8.000 Euro geschnorrt beim Amt für Taxifahrten. Schließlich muss Josie sich vor wütenden Mitmenschen schützen. Busfahrten sind damit tabu. Massenhaft bekommt Josie Hass-Videos und Tweets.

Die Fragen, warum sie nicht einen normalen Job wieder jeder andere macht, werden lauter. Daran denkt Josie aber nicht im Traum, sie will ihr negatives Image weiter ausbauen. Denn jede Geschichte, die Ärger hervorruft, bringt gutes Geld.

"Seit die Presse über mich schreibt, ich in den Medien bin und als Model arbeite, hat sich mir wirklich eine Welt voller Möglichkeiten eröffnet. Ich hab mich selbständig gemacht und das mit 24 und zwei Kindern und bald einem dritten, alles aus eigener Kraft", sagt das Hass-Objekt.

Josie schreckt vor nichts zurück. Hauptsache die Schlagzeilen stimmen. "Englands schlimmste Schwangere, sie raucht und trinkt." Ihre Begründung: Weil es ein Junge wird. Jeder kann es sehen und jeder soll wissen, Josie würde auch abtreiben, wenn sie eine Einladung ins englische Big Brother-Haus bekäme.

Mit ihrem letzten Coup hat es Josie jetzt auf die Spitze der Provokation getrieben. Die Schwangere verkauft vier Tickets für ihre Geburt. Per Skype sollen sich Interessierte in den Kreissaal schalten lassen.

Wir werden wohl noch von ihr hören, die Zuschauer-Tickets für die Geburt hat Josie kurzfristig zurückgezogen, sie brachte nämlich dann doch eine Tochter zur Welt, so wie sie es sich von Anfang gewünscht hatte.

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