Die Hälfte aller Paare streitet wegen Kleinigkeiten

Streitpunkt Nummer eins: Schlechte Angewohnheiten

Mussten Sie sich heute Morgen schon über Ihren Partner ärgern? Klodeckel oben gelassen oder die Zahnpasta nicht zu gemacht? Wenn auch Sie sich über solche Sachen regelmäßig aufregen, sind Sie nicht allein. Denn fast die Hälfte aller Paare in Deutschland bekommt sich wegen solcher Kleinigkeiten im Haushalt regelmäßig in die Wolle, sagt eine neue Allensbach-Studie.

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Wer Heim und Herd teilt, stört sich immer noch an klassischen Kleinigkeiten. Streitgrund Nummer eins in deutschen Beziehungen: Schlechte Angewohnheiten des Partners. Und über die Hausarbeit wird gestritten. Immer wieder werfen sich Partner gegenseitig Faulheit vor. Auch die Idee von Rollenverteilungen macht immer wieder Ärger. Viele Männer können sich selbst im Jahr 2013 noch immer nicht vorstellen, zugunsten der Frau auf die eigene Karriere zu verzichten. Und beim Geld hört bei vielen Paaren ohnehin die Freundschaft auf. Nur rund die Hälfte teilt sich ein Konto. Neben zu wenig Zeit, Zoff mit den Schwiegereltern und Freiraum in der Beziehung geht es bei Paaren mit Kindern vor allem um Erziehungsfragen.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Mehr als 60 Prozent der Frauen fühlen sich von ihrem Partner anerkannt. Und dafür reicht laut Studie schon aus, dass er öfter mal Danke sagt.