Die fünf größten Bewerbungsfehler

Tipps fürs Vorstellungsgespräch
Füße auf dem Tisch, Kippe in der Hand, halb nackt - für welchen Job sich die junge Dame wohl bewirbt? © picture-alliance/ ZB, Hans Wiedl

Tipps fürs Vorstellungsgespräch

Der erste Eindruck zählt. Behalten Sie das bei einem Vorstellungsgespräch unbedingt im Hinterkopf. Und vor allem: Machen Sie einen guten ersten Eindruck nicht durch einen dieser fünf Fehler zunichte.

Fehler Nummer 1: Sie wissen nicht, in welchen Geschäftsfeldern Ihr Wunsch-Arbeitgeber aktiv ist. "Irgendwas mit Computern" reicht für einen guten Einstieg in ein Gespräch nicht aus. Und: Das Vorstellungsgespräch ist nicht dazu da, um etwas über das Unternehmen zu erfahren. Informieren Sie sich vorher ausführlich, bei welcher Firma Sie sich eigentlich vorstellen. Möglichkeiten, das herauszufinden, gibt es unzählige - zum Beispiel über das Internet.

Fehler Nummer 2: "Warum bewerben Sie sich bei uns?" - Schlecht, wenn Sie auf diese Standard-Frage keine plausible Antwort haben. Also überlegen Sie vorher: Was genau interessiert Sie am Unternehmen? Warum wollen Sie dort arbeiten?

Fehler Nummer 3: Wissen Sie, was ausgerechnet Sie für diesen Job qualifiziert? Die Personen, die da vor Ihnen sitzen, wissen es nicht, wollen es aber garantiert von Ihnen hören! So, dann lassen Sie sich mal was einfallen, natürlich vorher, ganz in Ruhe und "be-werben" Sie sich selbst. Sammeln Sie Argumente, die den Personalchef davon überzeugen, dass SIE die richtige Besetzung für den ausgeschriebenen Job sind.

Fehler Nummer 4: Quatschen Sie die Leute nicht an die Wand. Schön, dass Sie etwas zu sagen haben, aber Zuhören ist genauso wichtig. Erzählen Sie, was wirklich relevant ist. Geschwafel und Phrasendrescherei will keiner hören. Gut ist, wenn das Gespräch ausgewogen verläuft, jeder also gleich häufig zur Sprache kommt.

Fehler Nummer 5: Umgekehrt ist es jedoch auch schlecht: Wenn Sie den Mund nicht aufkriegen! Lassen Sie sich nicht alles aus der Nase ziehen. Überwinden Sie Ihre Aufregung und sprechen Sie ganz offen und unverkrampft mit Ihrem Gegenüber. Dass Sie Langschläfer sind und eventuell das ein oder andere Mal zu spät zur Arbeit kommen könnten, sollten Sie aber besser nicht erwähnen.

Fazit: Wenn Sie ordentlich aussehen, selbstbewusst auftreten, gut vorbereitet und in der Lage sind, sich konstruktiv mit dem Personalchef zu unterhalten, dürfte die Aussicht auf den gewünschten Job steigen. Zeugnisse sind natürlich auch wichtig, aber die sind ja bereits geschrieben und liegen der Personalabteilung vor. Und nicht vergessen: Bis zum Vorstellungsgespräch haben Sie es immerhin schon geschafft!

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