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Die ersten Impfungen bei Ihrem Baby: Das sollten Sie beachten

6-fach-Imfpung & Co.: So machen Sie alles richtig

Wenn die ersten Impfungen Ihres Babys anstehen, sind viele Eltern nervös: Was muss man beachten, damit eine Impfung ohne Komplikationen verläuft? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Und was kann man tun, um den Kleinen den Stress durch einen schmerzhaften Pieks zu erleichtern? Mit unseren Tipps sind Sie auf die Impfungen bei Ihrem Kind bestens vorbereitet.

Idealerweise sollte die erste Impfung am Vormittag erfolgen, denn dann bleibt einem noch der ganze restliche Tag Zeit, um das Kind zu beobachten - und man kann bei eventuellen Überreaktionen oder sonstigen Komplikationen noch am selben Tag den Arzt aufsuchen.

Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts kann ein Kind ab einem Alter von 2 Monaten geimpft werden. Bei einem Frühchen sollte man dem Baby etwas mehr Zeit lassen, damit das Immunsystem sich vollständig entwickeln kann.

Zwischen zwei Impfungen sollte ein zeitlicher Mindestabstand von mindestens vier bis sechs Wochen eingehalten werden.

Wenn das Kind schon etwas größer ist, sollten Sie es auf den Impftermin vorbereiten, damit es nicht plötzlich von einem schmerzhaften Pieks überrascht wird. Auf Mamas oder Papas Schoß sitzen, beruhigt natürlich zusätzlich - auch ein kleines Geschenk hinterher lässt eventuelle Tränchen schnell versiegen.

Bei Babys ist Körperkontakt mit Mama oder Papa natürlich zur Beruhigung ganz wichtig - auch ein vertrautes Objekt, wie ein Schnuller oder Kuscheltier hilft den Stress so gering wie möglich zu halten.

Bunte Pflaster trösten zusätzlich und können hinterher stolz herum gezeigt werden.

Unbedingt beim Impftermin dabeihaben: Den Impfpass

Bei der ersten Impfung Ihres Kindes erhalten Sie einen Impfpass - er muss bei Folgeterminen unbedingt mitgebracht werden, denn in ihm dokumentiert der Kinderarzt alle weiteren Impfungen.

Wenn das Kind krank ist und fiebrig ist, sollte es nicht geimpft werden - das kann gefährlich werden. Lieber zwei Wochen warten, bis der kleine Körper sich vollständig von dem Infekt erholt hat. Auch vor Menschen, die ansteckende Krankheiten haben, sollte man dann tunlichst Abstand halten - das Kind könnte sich anstecken und dann beim Impftermin die Krankheit bereits in sich tragen, ohne dass man davon etwas merkt.

Sollte Ihr Kind bereits bekannte Allergien haben oder auf einen Impfstoff schon einmal überreagiert haben, sollte die Folgeimpfung mit einem anderen Wirkstoff erfolgen.

Wenn Sie diese Tipps beachten, wird der erste Impftermin Ihres Kindes garantiert nicht zum stressigen Abenteuer - und es vergisst den kleinen Pieks ganz schnell wieder.

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