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Die Erinnerungen ihrer Großmutter bilden den Grundstock für ihre Romane.

Die erlebnisreichen Erinnerungen ihrer Großmutter bilden den Grundstock für ihre Romane.
Die Autorin Tamara McKinley schreibt faszinierende Romane über ihr Geburtsland Australien.

Tamara McKinley

Tamara McKinley wurde in Australien geboren und wuchs auch dort auf, kam aber noch als Kind mit ihrer Großmutter nach England, um ihre Ausbildung an einer Mädchenschule in Sussex zu beenden. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus ihrer Kindheit und die erlebnisreichen Erinnerungen ihrer Großmutter und von zwei bemerkenswerten Großtanten bilden den Grundstock für ihre Romane, die in ihrer Heimat Australien spielen.

Tamara McKinley ist eine Vollzeit-Autorin, die immer noch mehrere Monate im Jahr für Recherchen für ihre Romane in Australien verbringt.

Steckbrief

Mein Name: Tamara Lee McKinley

Kindheitstraum: Jemand Besonderes zu werden – im Bereich Tanz, Gesang, Malerei oder Schriftstellerei.

Lieblingsbuch in der Kindheit: Milly-Molly-Mandy Stories, alles von Enid Blyton und Grimms Märchen.

Lieblingsbuch heute: Café Amore von Nicky Pellegrino – ein herrliches Buch, das wunderbare Erinnerung an Italien, seine Menschen und ihr Essen weckt! Ich habe viele Lieblingsautoren: Judy Nunn, Jo Jo Moyes, Peter Watt, Peter James, Steven King, Leon Uris, James Mitchener, Edward Rutherfort – die Liste geht einfach immer weiter!

Lieblingslied: „Fields of Gold“ von Sting. Mein Mann Ollie und ich haben es bei unserer Hochzeit gespielt. Der Text und die Gefühle, die der Song vermittelt, sind einfach herrlich – ich schaudere noch immer vor Wonne, wenn ich ihn höre.

So entspanne ich: Indem ich lese, im Garten arbeite, tanze und lange mit meinen Freundinnen zu Mittag esse.

Worauf ich stolz bin: So viel erreicht zu haben. Drei Kinder zu haben, die zu tüchtigen, freundlichen Menschen herangewachsen sind und sich nicht vor Herausforderungen fürchten – auch nicht vor der, in einem fremden Land ein neues Leben zu beginnen – zwei leben in Australien, einer in Thailand.

Größte Herausforderung: Eine sehr üble Scheidung zu verkraften, aus den Schulden herauszukommen. Einen Verleger für meine Romane zu finden.

Perfekter Tag: Sonne, Sand, Meer, kühler Weißwein und ein Picknick mit meinem Mann an meiner Seite mit Erdbeeren und Schokolade und einem guten Schuhladen direkt an der Strandpromenade! Das ist meine Vorstellung vom Himmel.

Erster Job: Direkt nach meiner Ausbildung als Sekretärin fing ich im Büro des Chefintendanten der örtlichen Theater an. Ich behielt den Job nur zwei Wochen, er wollte jemanden mit mehr Erfahrung. Als Nächstes arbeitete ich für einen Anwalt – das ging auch nur zwei Wochen gut. Er jagte mir Angst ein, indem er hinter mir auf und ab wanderte, um dann plötzlich mit dem Finger auf meine Stenokürzel zu zeigen und mich zu fragen, was sie bedeuteten. Da ich keine Ahnung hatte, waren wir beide nach zwei Wochen mit unseren Nerven am Ende. Danach wurde ich stellvertretende Hausmutter in einem Internat, und das blieb ich ewig, ich habe es wirklich geliebt.

Laster: Rauchen, Sekt, Schokolade, Schuhe, Handtaschen und alles, was glitzert oder glänzt.

Lieblingsfilm: Der endlose Horizont mit Robert Mitchum und Deborah Kerr und natürlich Mamma Mia!

Wen ich am meisten bewundere: Meine Freundin Rosie. Sie hat ihre Tochter und ihren am Down-Syndrom leidenden Sohn ganz allein aufgezogen. Sie hat ihren Enkel vor der Drogensucht gerettet und kämpft noch immer für seine Belange. Sie lächelt immer, beklagt sich nie und ist die Seele unserer kleinen Gruppe. Sie ist unsere Joan Collins – sehr glamourös – und ein Leitstern für uns alle.

Meine Inspiration: Pioneer von Frederick McCubbin. Das Gemälde, ein Triptychon, hängt in Melbourne in der Victoria State Gallery. Es ist so beeindruckend, dass ich stundenlang davorsitze, wann immer ich Gelegenheit dazu habe. Der Titel verrät Ihnen, wieso es alle meine Geschichten beflügelt. Meine andere Inspiration ist meine Großmutter, ohne die ich nie die Chance erhalten hätte, etwas aus mir zu machen.

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