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Die besten Tipps der Hundeerziehung

17.08.15 14:42
Die besten Tipps der Hundeerziehung
Bildquelle: dpa bildfunk
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Mit ein paar Regeln können Sie viel erreichen

Hund ist nicht gleich Hund, das ist klar. Es gibt aber ein paar Regeln, mit denen Sie Ihr Tier zu einem echten Vorzeigehund erziehen können.

Wenn Sie diese beachten, können Sie sicher sein, dass es Ihrem Tier ausgezeichnet geht. Auch die Gefahr, dass Ihr Hund aggressiv wird oder womöglich sogar beißt und Mitmenschen attackiert, können Sie durch Beachtung der folgenden Regeln minimieren.

Zunächst müssen Sie darauf achten, dass Ihr Tier genug Auslauf hat. Schaffen Sie sich keinen Hund an, wenn Sie ohnehin keine Zeit haben. Hunde brauchen mindestens zwei Stunden Auslauf am Tag, und das am besten sogar ohne Leine. Deshalb sind Innenstadtbereiche Gift für die Tiere.

Hunden geht es wie Menschen. Auch sie brauchen Kontakt zu Ihresgleichen. Kontakt zu Menschen reicht auf Dauer nicht. Das Tier vereinsamt oder zeigt Verhaltensauffälligkeiten, wenn es nicht regelmäßig Kontakte zu anderen Hunden hat. Gut sind Freunde, die auch Hunde haben, oder Sie besuchen eine Hundeschule.

Hunde sind soziale Lebewesen. Sie sind nicht gerne allein, Isolation kann einen Hund tatsächlich krank machen. Tragen Sie dafür Sorge, dass Ihr Hund nicht den halben Tag allein in der Wohnung warten muss, bis Sie von der Arbeit nach Hause kommen. Schaffen Sie sich keinen Hund an, wenn Sie tagsüber nie zu Hause sind und sich niemand um den Hund kümmern kann. Ein Hund braucht Abwechslung, in den immer gleichen vier Wänden fällt ihm genau wie bei Menschen irgendwann die Decke auf den Kopf.

Hunde nicht allein lassen

Ein Hund braucht eine klare Rangordnung. Auch wenn es Ihnen manchmal widerstrebt, das Tier braucht klare Ansagen, wer der Herr im Haus ist. Das kann man einem Hund deutlich machen, indem man beispielsweise vom Vorttrittsrecht Gebrauch macht. Man sollte immer vor dem Hund durch eine Tür gehen. Essen Sie zeitlich vor Ihrem Hund. Geben Sie Ihrem Tier erst zu Essen, wenn Sie fertig sind. Und wählen Sie einen geeigneten Ort dafür.

Zudem sollte Ihr Lieblingsplatz, beispielsweise ein Sessel, Tabu sein für den Hund. Aber: Legen Sie sich aber ab und an in seinen Hundekorb, um dem Tier zu demonstrieren, dass Sie seinen Lielblingsplatz sehr wohl nutzen dürfen. Diese Verhalten macht den Korb für den Hund sogar interessant.

Hunde kommunizieren durch Mimik, Gestik und Körpersprache. Auch Sie können durch gewisses Training mit Ihrem Tier auf dieser Ebene kommunizieren.

Hunde lernen schnell. Wenn Sie Hunden ein gutes Beispiel geben, werden Sie sehen, wie die Tiere das vorgelebte Verhalten nachahmen. Hunde haben ein ausgeprägtes Lernvermögen. Nutzen Sie dies.

Konsequent sein

Wenn der Hund einer Anweisung nicht Folge leistet, beharren Sie darauf, dass das Tier Ihnen folgt. Seien Sie konsequent. Es heißt hier eindeutig: Wehret den Anfängen. Machen Sie keine Ausnahmen, wenn Ihr Hund ein bestimmtes Verhalten nicht zeigen soll, erlauben Sie dieses Verhalten grundsätzlich nicht. Verlangen Sie vom Hund aber andererseits auch nichts, was Sie ohnehin nicht durchsetzen können.

Bestrafen Sie das Tier nicht. Hunde sollten weder verbal noch physisch bestraft werden, auch das Androhen von Strafe ist zu vermeiden. Hunde wollen normalerweise alles richtig machen und haben auch Freude daran. Fördern Sie den Hund, Gewalt ist auch hier keine Lösung.

Lob - ganz wichtig!

Passen Sie auf, dass Sie Ihren Hund rasse- und artgerecht halten. Rassegerecht bedeutet, dass ein Windhund natürlich anders gehalten werden muss als ein Dackel. Rassespezifische Beonderheiten müssen Sie beachten, sonst quälen Sie das Tier. Artgerechte Haltung bedeutet, Schmerz und Schaden vom Tier stets abzuhalten und angemessen zu ernähren, zu pflegen und unterzubringen.

Das A und O aber ist die Konsequenz. Fangen Sie früh mit der Eziehung an, beachten Sie aber, dass junge Tiere ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis haben und schnell überfordert sein können.

Vermeiden Sie, das Tier zu vermenschlichen. Es ist und bleibt ein Hund.

Verwenden Sie stets die gleichen Signale, zum Beispiel einen Pfeifton oder einen Ruf mit einer bestimmten Stimmlage. Das schafft Vertrauen und das Tier gewöhnt sich daran.

Und zum Schluss: Vergessen Sie nicht, einen Hund ausgiebig zu loben, wenn er etwas gut gemacht hat. Dann hat er noch mehr Freude an seinem Tun.

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