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Diätplan Woche 4: Weniger Salz macht schlank

Diätplan WOCHE 4: Trinken und Salz

Diätplan WOCHE 4: Trinken und Salz

In der letzten Woche hatten wir das Thema "Die richtige Bewegung". Und, haben Sie die Laufschuhe schon ein paar Mal geschnürt? Oder sich in einem Fitness-Studio angemeldet? Selbstverständlich können Sie das Training im Fitness-Studio mit dem Lauftraining auch kombinieren.

Und zur Zielsetzung noch ein Tipp: Es bringt nichts, wenn Sie das vage Ziel haben in den nächsten Wochen ein bisschen abzunehmen. Konkretisieren Sie lieber ihr Ziel durch eine Zahl.

Und nun zu unserem Thema für diese Woche: Wissen Sie, was passiert, wenn Sie einem Kleinkind eine Prise Salz zu lecken geben? Richtig, es wird spucken wie ein Lama. Das liegt an den noch gesunden und unverbrauchten Geschmacksnerven, die viele Erwachsene nicht mehr haben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt, dass wir viermal so viel Salz zu uns nehmen, wie wir benötigen. Die Folge ist, dass unser Köper durch zuviel Salz, Wasser einlagert, was sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Wenn Sie also auf Salz verzichten, werden sie automatisch schon mal ein paar Kilos durch den Wasserverlust verlieren.

Für viele ist es schwer auf Salz zu verzichten, aber die gute Nachricht ist, dass ihre Geschmacksnerven nicht kaputt sind, und sich wieder zurückentwickeln können und dann werden Sie das Salz auch nicht mehr vermissen. Also bitte mehr frische Kräuter und andere Gewürze in die Küche! Das Thema wird später noch einmal ausführlicher behandelt.

Weniger Salz!

Alle Menschen, die sich schon mal mit dem Thema Abnehmen beschäftig haben, wissen, dass sie viel trinken müssen, wenn sie abnehmen wollen. Die wenigsten wissen aber warum. In meinen Kursen antworten die Teilnehmer auf diese Frage mit Entschlacken, weniger Hunger oder Ähnlichem. Das sind aber nicht die wahren Gründe.

Fakt ist, wir verbrauchen ca. drei Liter Wasser am Tag. Ein halber Liter geht über die Haut als Schweiß verloren, auch im Winter. Ein halber Liter über die Lunge, einen weiteren halben Liter brauchen wir, um den Stuhl zu verdünnen, damit wir auf Toilette gehen können und schließlich verlieren wir 1,5 Liter über den Urin. Diesen Verlust gilt es wieder auszugleichen.

Denn alles, was wir als Nahrung zu uns nehmen, wird vom Körper aufgespalten in Energie, Mineralien, Vitaminen und immer auch in Giftstoffe. Es gibt kein Lebensmittel, was der Körper zu 100 Prozent verwerten kann. Es bleiben immer Giftstoffe übrig, die der Körper wieder loswerden muss. Normalerweise entgiften die Nieren, aber nur dann, wenn genügend Flüssigkeit vorhanden ist.

Wenn Sie nicht genügend trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, muss die Leber die Entgiftung übernehmen. Sie wissen ja selber, was mit Ihrer eigenen Arbeit passiert, wenn Sie die Arbeit von jemand anderem übernehmen, na klar, Ihre Arbeit bleibt liegen. Aber eine wichtige Arbeit, die unsere Leber erfüllen soll, ist der Fettstoffwechsel. Nur das in der Leber verstoffwechselte Fett kommt zur Verbrennung in die Muskulatur. Da der Körper nach Priorität handelt, muss die Leber erst die Entgiftung übernehmen, bevor sie sich um den Fettstoffwechsel kümmern kann. Also mindestens drei Liter am Tag trinken bzw. die Flüssigkeit über Obst und Rohkost aufnehmen, damit die Nieren vernünftig entgiften und die Leber das Fett vernünftig verstoffwechseln kann.

Mein Tipp: Sehen Sie zu, dass Sie sich die Möglichkeit schaffen, immer und überall trinken zu können. Stellen Sie sich ins Büro eine Flasche Wasser, legen Sie sich in Ihr Auto eine Flasche, in die Küche, ins Wohnzimmer, wo auch immer, Hauptsache Sie können jederzeit trinken. Sie werden feststellen, dass Sie immer mehr Durst bekommen, je mehr Sie trinken. Aber auch hier gilt, das am Tag Versäumte nicht am Abend auf einmal nachholen zu wollen, das könnte buchstäblich in die Hose gehen. (Sie wissen was ich meine!?)

In der nächsten Woche gebe ich Ihnen ein paar Tipps für den Alltag und erzähle Ihnen etwas über einen besonderen Tag.

Bis dahin,

herzlichst,

Ihr Jürgen Richerzhagen

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