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Ursache für Magersucht entdeckt: Verbindungsfehler im Gehirn

31.01.13 10:29
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Magersüchtige haben falsche Selbstbild

Magersüchtige empfinden sich stets als zu dick – egal wie dünn sie in Wirklichkeit sind. Diese gestörte Körperwahrnehmung ist offenbar auf einen Verbindungsfehler im Gehirn zurückzuführen. Das haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum mit Hilfe von Kernspin-Aufnahmen herausgefunden.

In der Studie wurde zunächst die Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers der Probandinnen, zehn magersüchtigen und fünfzehn gesunden jungen Frauen getestet. Dafür mussten die Frauen am Computer aus Bildern mit verschiedenen Körpersilhouetten das Bild auswählen, das ihnen selbst am ähnlichsten ist. Zehn weitere Kontrollpersonen bekamen anschließend die Ganzkörperbilder der Probandinnen und sollten diese ebenfalls den passenden Silhouetten zuordnen.

Das Ergebnis: Sowohl Gesunde als auch Magersüchtige schätzten ihre Körperform anders ein als ein Außenstehender. Doch während gesunde Frauen sich selbst als dünner wahrnehmen, empfinden sich die Magersüchtigen stets dicker als die Außenstehenden. Warum ist das so?

Magersucht beginnt im Kopf

Um die Ursache für die unterschiedliche Wahrnehmung herauszufinden, wurden nun auch die Gehirnaktivitäten der Probandinnen untersucht, während sie die Fotos betrachteten. Dabei ging es vor allem um zwei Bereiche im Gehirn, die für die Wahrnehmung und frühe Verarbeitung von Körperbildern wichtig sind: die "fusiform body area" kurz FBA und die extrastriate body area" kurz EBA. Das Ergebnis: Bei den magersüchtigen Studienteilnehmern ist das Netzwerk aus FBA und EBA anders aufgebaut als bei gesunden.

Doch nicht nur das: Die Forscher konnten sogar berechnen, dass die Stärke der Verbindung von FBA zur EBA mit der Fehleinschätzung der Magersüchtigen einhergeht: Je schwächer die Verbindung zwischen den beiden Bereichen, umso dicker empfanden sich die magersüchtigen Frauen. Der eingeschränkte Input aus der FBA könnte der Mechanismus für die Probleme mit dem Körperbild sein, die einen entscheidenden Faktor für die Magersucht darstellt, vermuten die Forscher.

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