Stress-Typen: So bleiben Sie fit und gesund

Stress-Typen: So bleiben Sie fit und gesund

Oft unterschätzt: Die Folgen von Stress auf die Gesundheit .
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Trotz Stress entspannt und gesund

Egal, ob Hausfrau oder Managerin: Die meisten von uns leiden in regelmäßigen Abständen unter Stress. Frauen sind für seine negativen Folgen dabei besonders anfällig. Dennoch reagiert nicht jede auf Stress-Faktoren gleich. Zwei Frauenärztinnen aus den USA haben jetzt vier Stress-Typen ermittelt und für jeden Typus ein eigenes Ernährungs- und Sportprogramm entwickelt. Wir verraten Ihnen, welcher Stress-Typ Sie sind und wie Sie trotz Stress fit und gesund bleiben.

Stress ist die Geißel des modernen Menschen. Beruf, Familie, Partnerschaft setzen uns regelmäßig unter Stress - sogar in der Freizeit oder im Urlaub geht's oft stressig zu. In kleinen Dosen schadet Stress uns nicht. Wer sich ihm aber über lange Zeit aussetzt, gefährdet seine Gesundheit.

Stress: Unterschätztes Gesundheitsrisiko

Es gilt als sicher, dass Stress Bluthochdruck und Erkrankungen des Herzens auslösen kann und die Anfälligkeit für Schlafstörungen, Rückenleiden und depressive Verstimmungen erhöht. In letzter Zeit haben Wissenschaftler den Kreis der stressbedingten Krankheiten sogar noch erweitert: Chronische Schmerzen, Übergewicht, Allergien, Diabetes und sogar Krebs sollen durch Stress begünstigt werden.

Frauen sind für die schädlichen Folgen von Stress besonders anfällig: Ihr Körper schüttet mehr Stress-Hormone aus als der von Männern und baut sie langsamer wieder ab. Botenstoffe wie Cortisol, das den Blutdruck ansteigen lässt, verweilen also länger im weiblichen Körper und können dort auch über einen längeren Zeitraum ihre schädliche Wirkung entfalten.

Diese Anti-Stress-Methoden helfen wirklich:

Ob im Job, in der Bezihung oder einfach bei der Freizeit-Planung. Fast jeder von uns hat regelmäßig Stress. Deshalb sollten Sie sich eine gute Strategie überlegen, um damit fertig zu werden.  Drei Frauen haben einen Langzeittest gemacht und einen Monat drei verschiedene Anti-Stress-Methoden ausprobiert.

Die vier Stress-Typen

Der Körper empfindet Stress als "Alarmzustand". Er reagiert darauf, indem er Fett und Zucker für die Körperzellen ins Blut abgibt. Alarmbereitschaft hatte in früheren Zeiten nämlich immer etwas mit schneller körperlicher Bewegung zu tun: Wir flüchteten vor Gefahr oder gingen zum Angriff über. Das wir heute unter Stress stehen und uns gleichzeitig oft nicht vom Fleck bewegen, hat unser Körper noch nicht realisiert. Sport ist deshalb die beste Gelegenheit, die überschüssige Energie wieder abzubauen. Tun Sie das nicht, lagert sie Ihr Körper wieder ein – als Fettpolster!

Doch nicht alle Frauen reagieren auf Stress gleich. Zwei amerikanische Gynäkologinnen haben über Jahre hinweg untersucht, wie unterschiedlich das Nervensystem von Frauen auf Stress-Hormone reagiert. Dr. Stephanie McClellan und Dr. Beth Hamilton konnten als Ergebnis ihrer Studien vier Stress-Typen ermitteln.

Miss Hyperaktiv

Nach dem Motto "Zeit ist Geld" läuft sie im Laufschritt durchs Leben. Multitasking ist ihr zweiter Vorname, Termine geben ihren Tagesrhythmus vor. Für Druck von Innen sorgt auch noch ihre Angst um die Karriere oder den Arbeitsplatz. 

Miss Total-fertig

Bereits am Montagmorgen ist sie mit den Nerven am Ende. Ständig ist sie ausgelaugt und müde. Irgendwie gelingt es ihr selbst im Urlaub oder am Wochenende nicht mehr, ihre Batterien wieder aufzuladen. Schafft Sie es doch, kurzfristig etwas Energie aufzubauen, zehrt der nächste Stress alles wieder auf.

Miss Achterbahn

Auf Phasen, in denen sie vor Energie und Tatendrang fast platzt, folgen Etappen völliger Kraftlosigkeit. Sich ihre Kräfte einzuteilen ist irgendwie nicht ihr Ding. Doch auf die Power-Phase folgt mit absoluter Sicherheit die Phase "Nichts geht mehr", in der die kleinste Anstrengung unendlich viel Kraft kostet. Die Achterbahn ist dann auf Talfahrt.

Miss Grau-in-Grau

In Stressphasen legt sich ein grauer Schleier auf ihre Welt und lässt alles nur noch trüb und freudlos erscheinen. Vitalität und Lebensfreude scheinen unerreichbar. Entsprechend schwer kann sie sich dann für anstehende Aufgaben motivieren. Ein Teufelskreis, der sie immer tiefer in Freudlosigkeit versinken lässt.

Die richtige Ernährung wirkt Stress entgegen.
Bildquelle: Fotolia

Die richtige Ernährung und Sport helfen

Finden Sie sich in dieser Typologie wieder? Dann zuerst die schlechte Nachricht: Sie sind für eine bestimmte Reihe von Krankheiten und anderen Stress-Symptomen besonders anfällig. Doch keine Panik, denn hier die gute Nachricht: Sie können sich vor den negativen Folgen von Stress schützen - mit Hilfe einer speziellen Ernährung und eines Fitnessprogramms - beides jeweils auf Ihren jeweiligen Stress-Typ abgestimmt. Damit wird Ihr Stress nicht automatisch weniger, doch Sie bekommen seine schädlichen Folgen in den Griff.

Finden Sie anhand der oben genannten Typologie heraus, welcher Stress-Typ Sie sind und lesen Sie weiter, welche Tipps für Ernährung und Fitness Dr. McClellan und Dr. Hamilton für Sie parat haben.

Weiterlesen: Miss Hyperaktiv

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