Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Wenn Essen krank macht: Viele Menschen reagieren allergisch auf Lebensmittel.
Bildquelle: dpa bildfunk

Nahrungsmittel-Allergien - gefährlicher Genuss

Gesund sollte es zugehen, hatte Mara für sich entschieden. Also kaufte sie vor der Fahrt ins Büro frisches Obst auf dem Markt. Die Saison für Pflaumen hatte gerade begonnen. Mara nahm eine kleine Tüte voll saftig lilafarbener Früchte und noch zwei Pfirsiche dazu. Das würde einen echten Fitness-Snack geben. Was Mara nicht wusste: Sie hatte seit dem Vorjahr eine Allergie gegen das Steinobst entwickelt. Am Nachmittag erwischte es sie dann beim Biss in die erste Frucht aus dem Nichts: Ihre Lippen schwollen an und der ganze Mund war voll mit schmerzhaften Bläschen.

Von Daniele Erdorf

"Nahrungsmittelallergien können jederzeit auftreten und sich gegen alles Mögliche entwickeln", erklärt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund. Besonders häufig sind Reaktionen auf Soja, Eier, Kuhmilch, Nüsse, Tomaten, Sesam, Zitrusfrüchte, Fisch und Krustentiere. Bei Brot und Getreide können vor allem Weizen, Roggen, Gerste und Hafer problematisch werden. Bei den Gewürzen steht Curry – eine Mischung aus unterschiedlichen Einzelgewürzen – ganz oben auf der Liste der Allergieauslöser.

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Lebensmittelallergien: Die Symptome

Die Symptome können vom Anschwellen der Lippen, Zunge, Mund- und Halsschleimhäute, Bläschenbildung über Hautreaktionen wie Quaddeln und Nesselsucht bis hin zu Heuschnupfen, Asthma-Attacken oder dem anaphylaktischen Schock reichen. Beim anaphylaktischen Schock, manchmal auch allergischer Schock genannt, ist das Kreislaufsystem - nicht selten bis zum Zusammenbruch – betroffen. Dieser Schockzustand kann lebensbedrohlich sein. Häufig sind verschiedene Symptome bei Nahrungsmittelallergien kombiniert. Auch Erbrechen oder Durchfall sind möglich.

Die allergische Reaktion auf Nahrungsmittel tritt meist unmittelbar nach dem Verzehr auf. Sonja Lämmel: "Wichtig ist, zwischen Allergien und der Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln zu unterscheiden. Bei Unverträglichkeiten - wie der Milchzuckerunverträglichkeit - dauert es mehrere Stunden und länger bis sie sich zeigen. Oft sind das Magen-Darm-Beschwerden, die sich mit Blähungen oder Durchfall bemerkbar machen."

Die so genannten echten Nahrungsmittelallergien treten oft schon im Säuglingsalter auf, können aber auch später oder als kreuzallergische Reaktion zur Pollenallergie dazu kommen. Die Abgrenzung zwischen Allergie und Unverträglichkeit ist im Einzelfall schwierig und setzt eine umfassende allergologische Untersuchung voraus. Meist ist auch eine Auslassungsdiät notwendig. Dabei handelt es sich um eine diagnostische Diät, bei der über einen Zeitraum von etwa vier Wochen der vermutliche Allergieauslöser vom Speiseplan gestrichen wird. Gegebenenfalls muss die Diät mit verschiedenen Lebensmitteln ausprobiert werden und kann sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Eine Auslassungsdiät sollte nur in enger Absprache mit dem Arzt gemacht werden.

Tipps für Nahrungsmittelallergiker

  • Wenn Sie den Allergieauslöser kennen, sollten Sie ihn in jedem Fall meiden.
  • Halten Sie Ihre Notfall-Medikamente bereit, sollten Sie versehentlich doch in Kontakt mit einem bekannten oder neuen Allergen kommen.
  • Schälen Sie Obst und Gemüse oder waschen Sie es gründlich.
  • Gekochte Nahrungsmittel werden oft besser vertragen als rohe.
  • Beachten Sie: Je reifer Ost und Gemüse sind, desto stärker kann die Konzentration der Allergene sein.
  • Tasten Sie sich vorsichtig an Gewürze heran, die Sie nicht kennen.
  • Meiden Sie Gewürzmischungen, deren Inhalt Sie nicht im Einzelnen kennen.
  • Ist nicht eindeutig klar, auf welche Lebensmittel Sie allergisch reagieren, sollten Sie Fertigprodukte meiden. Zwar gibt es die Kennzeichnungspflicht, aber es sind nicht immer alle Inhaltstoffe eindeutig und umfassend deklariert.

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