Brust abtasten: Anleitung

Brust abtasten: Anleitung

Brust-Abtasten Schritt für Schritt

Je früher Knoten und andere Veränderungen in der Brust entdeckt und abgeklärt werden (denn nicht jede Veränderung ist gleich eine Krebs-Erkrankung), desto besser sind die Heilungschancen.

Neben regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen beim Frauenarzt empfiehlt es sich, eine monatliche Selbstuntersuchung der eigenen Brust vorzunehmen!   Die folgenden Schritte zeigen Ihnen, wie Sie zuhause Ihre Brust selber abtasten können.

Brustkrebs: So sorgen Sie richtig vor!
Brustkrebs: So sorgen Sie richtig vor!:

Das müssen Sie über Mammographie, Abtasten und Co. wissen.

FZ Galerie Brust Abtasten Brustkrebs
Foto: RTL interactive
Bild 1 von 5: Schritt 1:
Stellen Sie sich mit locker herabhängenden Armen vor einen Spiegel und betrachten Sie Ihre Brust. Achten Sie auf äußere Veränderungen der Brustwarzen, Brustgröße und Brustform. Insbesondere wenn sich Auffälligkeiten bei nur einer Ihrer Brüste zeigen, sollten Sie zum Arzt gehen, denn normale Veränderungen entwickeln sich meistens symmetrisch.

Brustkrebs-Vorsorge: Abtasten und Mammographie

Sie ist unser ganzer Stolz, es gibt sie in allen möglichen Formen und Größen: Die weibliche Brust. Sie ist (neben einem schön geformten Po) der Inbegriff von Attraktivität und Weiblichkeit. Darum haben Frauen auch besonders große Angst, an Brustkrebs zu erkranken, denn jährlich trifft ca. 57.000 Frauen in Deutschland die erschütternde Diagnose Brustkrebs.  

Wie kann ich mich vor Brustkrebs schützen?  

Das innere wie äußere Brustgewebe der Frau verändert sich mit dem Alter. Eine 20-jährige Frau hat andere Brustbeschwerden als beispielsweise eine 60-jährige Frau. Obwohl das Brustkrebsrisiko mit dem Alter steigt, ist eine Brustkrebs-Erkrankung unabhängig vom Alter und kann sowohl jüngere wie ältere Frauen treffen. Glücklicherweise gibt es eine Fülle an Vorsorge-Möglichkeiten, denn je früher der Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen für die Betroffene:

  • halbjährliche Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt, die von den gesetzlichen Kranken-kassen übernommen wird
  • bei Verdacht auf Krebs und ab 50 Jahren die Röntgen-Untersuchung der Brust (die sogenannte Mammographie)
  • die monatliche Selbstuntersuchung bzw. das Abtasten der eigenen Brust

Mammographie: Wann zum ersten Mal?

Im Rahmen des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms der Kooperations-gemeinschaft Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs, erhalten Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren jedes zweite Jahr eine schriftliche Einladung zur Mammographie. Ziel der Untersuchung ist es, Brustkrebs möglichst früh zu entdecken und schonender behandeln zu können.

Eine Mammographie sollte am besten während der Periode oder in der Woche danach gemacht werden, dann befindet sich wenig Flüssigkeit in der Brust. Nach der Menopause kann eine Mammographie jederzeit durchgeführt werden. Das Mammographie-Screening-Programm zur Früherkennung von Brustkrebs ist für gesetzlich Versicherte kostenlos, für privat Versicherte gelten individuelle Regelungen.  

Was passiert dabei überhaupt?  

Die Mammographie ist eine Röntgen-Untersuchung der weiblichen Brust. Sie wird im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms an streng kontrollierten, modernen Geräten durchgeführt. Die Strahlungsbelastung ist dabei sehr gering: Sie entspricht in etwa der Belastung auf einem Langstreckenflug. Jede Mammographie-Aufnahme wird im Programm zur Brustkrebs-Früherkennung von mindestens zwei besonders geschulten Fachärztinnen oder -ärzten beurteilt. Sie müssen unter anderem jedes Jahr Röntgenbilder von mindestens 5.000 Frauen beurteilen. Das erhöht die Zuverlässigkeit der Befunde.

Entdecken die Ärzte auf einer Mammographie-Aufnahme eine verdächtige Stelle, werden die Bilder in einer Konferenz mit mehreren Ärzten erneut besprochen. Die Patientin wird zu einer weiteren Untersuchung eingeladen. Der verantwortliche Arzt der Screening-Einheit bietet der Betroffenen eine ausgiebige Beratung.

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