Der Katzenretter aus Aleppo: Alaa kümmert sich um verwaiste Tiere

Der Katzenretter aus Aleppo: Alaa kümmert sich um verwaiste Tiere
Der Fahrer eines Krankenwagens kümmert sich liebevoll um mehr als 150 verwaiste Katzen in Aleppo. © REUTERS, HOSAM KATAN

Tierfreund Alaa füttert jeden Tag mehr als 150 Katzen

Das ist ein echter Held: Tagsüber fährt Alaa aus dem kriegsgezeichneten Aleppo in Syrien einen Krankenwagen, um Menschen zu helfen. Nach der Arbeit kümmert sich der Tierfreund hingegen um Tiere: Er gibt sein gespartes Geld aus, um Futter für über 150 verwaiste Katzen zu kaufen.

Alaas Nachbarschaft wurde – wie auch andere große Teile der größten syrischen Stadt Aleppo – in einem Angriff der Unterstützer des Assad-Regimes verwüstet. Viele Menschen wurden bei den Angriffen getötet oder verletzt, andere verließen das Kriegsgebiet. Geblieben sind dafür hunderte von verwaisten Haustieren, deren Herrchen und Frauchen entweder tot oder nicht mehr in Lage sind, sich um die Tiere zu kümmern.

Zum Glück gibt es Menschen wie den Krankenwagenfahrer Alaa: Nachdem er sich tagsüber um kranke Menschen kümmert, sorgt er sich seit zwei Monaten auch um verwaiste Katzen. Um sie zu füttern, gibt er sein eigenes, gespartes Geld aus. Damit versorgt er über 150 Katzen aus seinem Bezirk Masaken Hanano.

Leider kann sich Alaa nicht auf eine Besserung der Lage in Aleppo freuen: Die Stadt wird derzeit von Terroristen der IS-Miliz eingekreist. Es könnte also sein, dass Alaa sich noch eine lange Zeit selbst um seine streunenden Katzen kümmern muss.

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