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Depression: Ernährung falsch - Folgen fatal

7 Tipps, wie Sie sich kinderleicht gesund ernähren
7 Tipps, wie Sie sich kinderleicht gesund ernähren Kleine Schritte, große Wirkung 00:01:09
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Depression: Ernährung kann die Ursache sein

Dass Fast Food dick macht, wussten wir - aber der fettige Snack kann noch viel schlimmere Konsequenzen hervorrufen: Spanische Forscher haben herausgefunden, dass Pommes, Burger & Co. das Risiko erhöhen, an einer Depression zu erkranken.

Finger weg von fettigen Imbiss-Speisen: Einen anderen Schluss lässt die im Ernährungs-Fachmagazin 'Public Health Nutrition' veröffentlichte Studie nicht zu. Wissenschaftler der Universitäten von Granada und Las Palmas analysierten sechs Jahre lang die Ernährungsgewohnheiten von 9.000 Menschen. Mit Depressionen hatten die Studienteilnehmer bis zum Start der Untersuchung keine Probleme. Nach Abschluss der Studie litten 500 Teilnehmer an der psychischen Störung.

Für die Forscher ist der Zusammenhang klar: "Je mehr Fast Food man isst, desto höher ist das Risiko einer Depression", so Projektleiterin Almudena Sanchez-Villegas. Fast-Food-Fans neigen zu 51 Prozent stärker zu Depressionen. Schon frühere Untersuchungen zeigten, dass ein Zusammenhang zwischen Fast Food und Depressionen besteht.

Wer ständig fettige Snacks in sich hinein stopft sei zudem häufiger Single, also weniger attraktiv für das andere Geschlecht. Außerdem trieben sie weniger Sport, rauchten häufiger und neigten auch abseits des Fast-Food-Konsums zu schlechten Ernährungsgewohnheiten. Auf ihren Tellern landeten wesentlich seltener nahrhafte Lebensmittel wie Nüsse, Obst, Fisch, Gemüse oder Olivenöl.

Die spanischen Forscher vermuten, dass Transfettsäuren im Fastfood Entzündungsprozesse im Körper fördern können, die möglicherweise an der Entstehung einer Depression mitwirken können. Nun gilt es die genaueren Ursachen für die Entstehung einer Depression zu erforschen.

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