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Depression als schwarzer Hund: WHO-Film zeigt, wie man mit ihm lebt

"Ich hatte einen schwarzen Hund - sein Name war Depression"

Spätestens nach dem Selbstmord von Robin Williams ist das Thema Depression für viele ein wichtiges geworden. Williams litt lange unter seinen Depressionen, doch er holte sich nie die Hilfe, die er so dringend gebraucht hätte. So geht es vielen Depressiven: Sie schämen sich für ihre Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt nun in Form eines Zeichentrickfilms, wie sehr die dunklen Gefühle einen Menschen beeinflussen und wie man sie erfolgreich bekämpfen kann.

Depression als schwarzer Hund: Film zeigt, wie man mit ihm lebt
Nicht der richtige Weg: Der Erzähler im WHO-Video betreibt "Selbsttherapie" gegen seine Depression, indem er trinkt.

"Ich hatte einen schwarzen Hund, sein Name war Depression" – so beginnt das knapp vierminütige Video der WHO. Der schwarze Hund wird zum Symbol für Depression, er ist der ständige Begleiter der Betroffenen. Die negativen Gedanken verfolgen sie, rauben ihnen die Energie, treiben sie zur Verzweiflung und machen den Alltag unerträglich. Der Erzähler im Video macht deutlich, dass der "schwarze Hund" immer größer und stärker wird und ihn irgendwann übermannt.

Doch der Zeichentrickfilm zeigt auch, wie man es schafft, den schwarzen Hund zu besiegen. Denn Depression ist behandelbar und heilbar – auch wenn der Weg zur Heilung kein einfacher ist. In den Griff zu bekommen kann man ihn am besten mithilfe einer professionellen Therapie. Mit einem Therapeuten zu sprechen, kann einem Methoden lehren, wie man mit seinem Dauer-Begleiter Depression umgehen kann: Durch Entspannung, körperliche Aktivität, Kontrolle und Offenheit.

Jeder fünfte Mensch in Deutschland erkrankt einmal in seinem Leben an Depression. Sollten Sie unter Depression leiden, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe aufzusuchen und dem schwarzen Hund ein für alle Mal eine Leine anzulegen.

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