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Deos ohne Aluminium: Hersteller täuschen Verbraucher mit falscher Deklarierung

Als ' alufrei' beworbenen Deos beinhalten oft trotzdem Aluminium

Wer nicht unangenehm nach Schweiß riechen will, für den ist ein gutes Deo das A und O. Während wir früher fast wahllos ins Deo-Regal gegriffen haben, setzen Gesundheitsbewusste heute auf aluminiumfreie Deodorants. Denn Deos mit Aluminiumsalzen stehen im Verdacht krebserregend zu sein. Nach Einschätzungen von Experten kann das durch die Schweißporen aufgenommenes Aluminium Brustkrebs auslösen.

Erstaunlicherweise streitet der Hygieneverband die Gefahr von Antitranspirantien ab - damals wie heute. Trotzdem: Durch das Umdenken vieler Kunden haben die Deo-Hersteller ihr Sortiment um einige aluminiumfreie Deos erweitert. Doch können wir uns wirklich darauf verlassen, dass in den angeblich aluminiumfreien Deos nicht mehr drin ist, als auch drauf steht?

RTL hat vier als 'frei von Aluminiumchlorid' gekennzeichnete Deos aus verschiedenen Preisklassen im Labor getestet - sowohl Produkte aus der Drogerie, als auch aus der Apotheke. Wie ist es um die Inhaltsstoffe und Wirksamkeit der alufreien Deos bestellt? Und ist in den alufreien Deos wirklich nicht mehr drin, als drauf steht? Das Ergebnis des Deo-Tests ist alarmierend!

Deos ohne Alu im Test: Darauf sollten Sie achten

Zwei der vier eindeutig als 'aluminiumfrei' deklarierten Deodorants enthalten trotzdem Aluminium - darunter auch ein Deospray aus der Apotheke. Eine eindeutige Verbrauchertäuschung. Zwar handelt es sich bei den getesteten Deos nicht um das künstlich erzeugte Aluminiumchlorid, dafür aber um ein in der Natur vorkommendes Aluminium. Doch das ist nicht wirklich weniger bedenklich.

Das heißt: Auch wenn Deosprays als 'aluminiumfrei' gekennzeichnet sind, sollten Verbraucher trotzdem immer auf die konkreten Inhaltsstoffe schauen. Nur wenn im Kleingedruckten nicht 'Potassium Alum' steht, können Sie sich sicher sein, dass das Deo auch wirklich keine Aluminiumsalze beinhaltet.

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