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Den Kopf nicht hängen lassen: So beugt man Handynacken vor

Nackenschmerzen vorbeugen
Wer ständig den Kopf über seinem Smartphone baumeln lässt, muss auf Dauer mit Nackenschmerzen rechnen. Durch Pausen und Lockerungsübungen lässt sich aber gegensteuern. Foto: Monique Wüstenhagen © DPA

Wer mit seinem Kopf ständig über seinem Smartphone hängt, bekommt es über kurz oder lang mit dem sogenannten Handynacken zu tun. Um den Verspannungen und Schmerzen in Schulter und Nacken vorzubeugen, sollten Dauer-Nutzer regelmäßig Pausen einlegen.

Auch Lockerungsübungen helfen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin.

Die Lockerungsübungen können zum Beispiel so aussehen: den Kopf von links nach rechts bewegen, die Ohren Richtung Schulter senken und den Kopf nach oben strecken und die Schultern nach unten ziehen.

Wird der Kopf um 15 Grad nach vorne geneigt, wirken statt des Kopfgewichts von 4 bis 6 Kilogramm zusätzlich 13 Kilogramm auf den Rücken, erklärt die DGOU. Bei der Smartphone-Nutzung werde der Kopf aber noch weiter geneigt - meist um die 45 Grad -, so dass Kräfte von mehr als 20 Kilogramm wirken. Das entspreche mehr als dem Gewicht eines Kasten Mineralwassers. Neben Verspannungen und Schmerzen können auch Kopfschmerzen oder Verschleißerscheinungen die Folge sein. Um gegenzusteuern, sollte man beim Handy-Check nur den Blick anstatt den gesamten Kopf senken. Oder man hält das Gerät höher vor das Gesicht.

Doch nicht nur die mobilen Geräte sind problematisch. Wer jeden Tag mehrere Stunden am Schreibtisch sitzt, kann ebenfalls Rückenschmerzen bekommen. Am besten steht man zwei- bis dreimal in der Stunde vom Schreibtischstuhl auf, rät die DGOU. Außerdem liegt idealerweise die oberste Zeile des Bildschirms unterhalb der Augenhöhe. Grundsätzlich sollte man mindestens ein- bis zweimal pro Woche Sport zur Stärkung der Rückenmuskulatur machen: Schwimmen, Pilates oder Yoga.


dpa
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