Dauerhafte Haarentfernung: Methoden

Haarepilation durch Xenonlicht

Technik:

Die Behandlung mit Xenonlicht ist die Weiterentwicklung der Laserepilation. Auch sie wirkt über die Haarpigmente, die die Lichtenergie ins Haarfollikel weiterleiten und dort den Versorgungskanal des Haars veröden. Da so keine Nährstoffe mehr ins Haar gelangen können, stirbt es schließlich ab und fällt aus.

OP-Dauer + Verlauf:

Die Behandlung dauert ca. 30 bis 45 Minuten und wird üblicherweise ambulant und ohne Narkose durchgeführt. Auch bei der Xenonlichtbehandlung werdend die behandelten Körperregionen gleichzeitig gekühlt, sodass das Auftreten von Hautreizungen im Anschluss an die OP verringert wird. Insgesamt sind 6 bis 8 Sitzungen nötig.

Vorteile:

Dadurch, dass bei der Xenonlichtepilation nicht mit einer einzigen Wellenlänge des Lichts gearbeitet wird wie beim Laser, werden nicht nur dunkle Haarpigmente angesprochen. Dadurch eignet sich die Xenonlichtmethode auch für das Epilieren hellerer Haare. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die einzelnen Sitzungen nicht so lange dauern, wie bei der Laserepilation, da das Xenonlicht großflächiger eingesetzt werden kann.

Nachteile + Risiken:

Nebenwirkungen sind bei der Haarentfernung mit Xenonlicht kaum bekannt. Das Ergebnis ist jedoch nicht sofort nach der OP sichtbar, da die Haare aus der Haut wachsen müssen und erst dann ausfallen, wenn keine Nährstoffe mehr vorhanden sind. Dies nimmt ungefähr zwei Wochen in Anspruch.

Haltbarkeit:

Wie bei der Laserepilation kann kein 100%-ig zufriedenstellendes Ergebnis garantiert werden. Besonders durch Hormonschübe kann das Nachwachsen der Haare wieder angeregt werden.

Kosten:

Wie bei der Haarentfernung durch Laser sind die Kosten abhängig von der zu behandelnen Körperregion.

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