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Das steckt hinter dem Phänomen Hypogenitalismus

Darum ist ein kleiner Penis wirklich toll
Darum ist ein kleiner Penis wirklich toll Penisgröße 00:00:53
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Oftmals ist die Größe eines Penis‘ Ansichtssache. Für die meisten Männer könnte er vermutlich immer etwas größer sein, auch wenn er eigentlich die idealen Maße besitzt. Was aber, wenn das gute Stück medizinisch gesehen tatsächlich um einiges zu kurz gekommen ist? In dem Fall spricht man von Hypogenitalismus. Wir verraten, was hinter dem Begriff steckt.

Ein zu kleiner Penis ist ein männlicher Albtraum. Doch wo sich viele unnötig Sorgen um die Größe ihres besten Stücks machen, leiden andere tatsächlich an einer Unterentwicklung ihres Geschlechtsorgans. Die Diagnose hierbei lautet dann: Hypogenitalismus.

Wie äußert sich Hypogenitalismus?

Hypogenitalismus kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorkommen. In beiden Fällen sind die Geschlechtsmerkmale zu gering ausgebildet.

Männlicher Hypogenitalismus

Bei Männern hat das zur Folge, dass sie einen sehr kleinen Penis, in Extremfällen sogar einen Mikropenis, sowie einen kleinen, glatten Hodensack besitzen. Auch die Prostata ist schwer zu ertasten, da sie nur etwa haselnussgroß ist.

Doch auch wenn die Genitalien beim Hypogenitalismus im Vordergrund stehen, sind auch die sekundären Geschlechtsmerkmale unzureichend entwickelt, sprich bei Männern fehlen beispielsweise Bartwuchs und Adamsapfel.

Weiblicher Hypogenitalismus

Bei Frauen sind in Bezug auf die Genitalien sowohl Eileiter als auch Gebärmutter nicht ausreichend entwickelt. Im Gegensatz zum männlichen Glied und Hoden fällt dies bei Frauen äußerlich allerdings nicht auf. Die sekundären Geschlechtsmerkmale sind bei Frauen mit Hypogenitalismus ebenfalls geringer ausgebildet, beispielweise die Brust sowie Intimbehaarung.

Wie entsteht Hypogenitalismus?

Der Grund für Hypogenitalismus ist meist, dass der Körper vor Beginn der Pubertät zu wenig Sexualhormone bildet oder die vorhandenen Sexualhormone keine ausreichende Wirkung besitzen, um die Männlichkeit reifen zu lassen. Produziert der Körper zu wenig Testosteron, äußert sich das bei Männern neben unterentwickeltem Penis und Hoden beispielsweise noch mit einer verzögerten Pubertät, Muskelabbau und einer weiblichen Fettverteilung.

Hypogenitalismus kann aber auch idiopathisch sein, sprich es ist keine wirkliche Ursache für die Unterentwicklung des Penis‘ auszumachen. In diesen Fällen sind oft nur die Genitalien betroffen. Da die Grenzen zwischen einer normalen und einer anormalen Genitaliengröße jedoch sehr schwammig definiert ist, muss an der Stelle geprüft werden, wie stark die Größe der Geschlechtsmerkmale tatsächlich von der Norm abweicht.

Wie kann Hypogenitalismus behandelt werden?

Wenn die Ursache von Hypogenitalismus ein Mangel an Testosteron ist, kann der behandelnde Arzt eine Hormontherapie einleiten. Dabei wir das Sexualhormon in Form von Pflastern oder als Injektion verabreicht, was zur Folge haben soll, dass sich die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale nachträglich entwickeln.

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