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Das hilft gegen Wassereinlagerungen im Körper

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Die 6 besten Tipps gegen Wassereinlagerungen
Die 6 besten Tipps gegen Wassereinlagerungen Ödeme 00:00:42
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Ignorieren Sie Wassereinlagerungen auf keinen Fall!

Manche kriegen sie an heißen Tagen, andere während ihrer Schwangerschaft: Wassereinlagerungen, meist in Form von dicken Beinen oder Füßen. Doch woher kommt das angestaute Wasser eigentlich? Und was können wir tun, damit es schnell abfließt und am besten gar nicht erst entsteht?

Wassereinlagerungen im Körper werden auch als Ödeme bezeichnet. Meist kennen wir sie von unseren Großmüttern, die bei warmem Wetter über Ihre dicken Beine klagen. Doch Wassereinlagerungen sind keine reine Seniorenerscheinung.

Wie entstehen Ödeme?

Wassereinlagerungen entstehen, wenn Wasser aus einem Blutgefäß- oder Lymphsystem austritt und sich in umliegenden Körperbereichen ansammelt. Am häufigsten sind dabei unsere Extremitäten betroffen, also Arme, Beine, Hände und Füße. Die Ursachen können harmlos sein. Stehen wir beispielsweise viel, so sackt unser Blut in die Beine, denn es wird nicht mehr mit Hilfe sich bewegender Muskelgruppen durch den Körper gepumpt. Dabei entsteht ein erhöhter Druck und das Wasser wird aus den Gefäßen ins Gewebe gepresst.

Auch Hochschwangere haben oft mit Wasseransammlungen zu kämpfen. Dicke Knöchel zwingen Sie dazu, regelmäßig ihre Beine hochzulegen. In dem Fall liegt der Grund in der hormonellen Umstellung, einer Veränderung der Bindegewebsfestigkeit und vor allem in der Tatsache, dass das Baby auf die großen Venen im Bauchraum drückt – und damit das Wasser förmlich aus ihnen herauspresst.

Ob es sich bei einer Schwellung wirklich um ein Ödem handelt, können Sie leicht selbst feststellen. Drücken Sie einfach mit einem Finger einige Sekunden auf die betroffene Stelle. Entsteht dabei eine Delle, die nur langsam wieder zurückgeht, handelt es sich um eine Wassereinlagerung.

Krankheiten als mögliche Ursachen

Nicht immer sind einseitige Belastungen, Hitze oder Schwangerschaft der Grund, weshalb wir Wassereinlagerungen bekommen. Auch können Medikamente wie Antidepressiva oder Entzündungshemmer Ursache für das Ungleichgewicht im Wasserhaushalt sein und dazu führen, dass unsere Venen oder unser Lymphsystem die enthaltene Flüssigkeit nicht mehr richtig (ab)transportieren kann.

Wasseransammlungen können aber auch ein erstes Anzeichen von schwereren gesundheitlichen Problemen, wie Herzkrankheiten, Krebs, Leber- und Nierenerkrankungen oder eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Deshalb sollten Sie in jedem Fall Rücksprache mit einem Arzt halten, wenn Sie ein Ödem an Ihrem Körper entdecken.

Was kann man akut gegen Wassereinlagerungen tun?

Es gibt ein paar Dinge, die Sie selbst unterstützend beachten können, um Wassereinlagerungen zu reduzieren. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Kalium zu sich nehmen, beispielsweise in Form von Trockenfrüchten, Bananen, Avocados, Melonen, Kartoffeln und Reis. Kalium reguliert den Wasserhaushalt im Körper.

Ebenfalls wirkungsvoll: Apfelessig! Geben Sie ein bis zwei Teelöffel naturtrüben Apfelessig in ein Glas Wasser und trinken Sie diese Mischung zwei Mal am Tag.

Weitere sanfte und natürliche Entwässerungsmethoden:  Harntreibende Tees wie Brennnessel, Pfefferminze, Birkenblätter und Grüner Tee sind eine Möglichkeit. Auch Ananas und Fenchel wirken entwässern.

Befinden sich die Wassereinlagerungen in den Beinen, dann legen Sie so oft wie möglich die Beine hoch. So kann angesammelte Lymphflüssigkeit und zurückgestautes Blut besser Richtung Herz abfließen. Auch regelmäßige Wechselduschen helfen, die Durchblutung zu aktivieren, sodass sich angestautes Blut besser verteilt.

Wie kann man Wassereinlagerungen vorbeugen?

Vermeiden Sie zu viel salz- und eiweißhaltige Kost, denn diese fördert Einlagerungen im Gewebe. Salz ist zwar wichtig für den Körper, bindet aber bei zu hohen Mengen Körperflüssigkeiten im Gewebe. Würzen Sie lieber mit Kräutern statt mit Salz und vermeiden Sie Fertiggerichte.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie besonders im Sommer immer ausreichend Wasser zu sich nehmen, sprich zwei bis drei Liter pro Tag. Wenn Ihr Körper nämlich zu wenig Wasser zugeführt bekommt, kann es zu einer Nierenfunktionsstörung kommen – was wiederrum zu Wasseransammlungen führt.

Wenn Sie sich viel und regelmäßig bewegen und Wechselduschen durchführen, fördern Sie damit Ihre Durchblutung und beugen Wassereinlagerungen langfristig vor.

Sollten Sie eine Wassereinlagerung an Ihrem Körper entdecken, lassen Sie es in jedem Fall von einem Arzt untersuchen und sicherstellen, dass es sich dabei um kein ernsthaftes Krankheitssymptom handelt.

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