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Das hilft gegen kalte Füße

Das hilft gegen kalte Füße
© deutsche presse agentur

Wer hat die kältesten Füße?

Kalte Füße sind grauenhaft. Besonders abends im Bett. Meistens sind es die Frauen, die darunter leiden. Schuld daran sind nicht die häufigen Schuhwechsel, sondern der geringere Muskelanteil bei den Frauen. Der Mann, generiert über die höhere Körpermasse in Kombination mit seinen Muskeln eine größere Menge Energie. Also liebe Männer: Habt ein Herz und wärmt unsere Füße!

Die Reihenfolge bei der Blutverteilung ist klar geregelt und der Grund für die kalten Füße: Erst werden Gehirn und die wichtigen inneren Organe versorgt. Was weit entfernt ist, wird immer weniger versorgt. Bei Unterkühlung kommt es eben erst zu kalten Füßen und Händen und im Extremfall zu Erfierungen, wenn der Blutfluss zu den Extremitäten ganz stoppt. Kalte Füße können, abgesehen vom Geschlecht aber auch ein Hinweis auf niedrigen Blutdruck oder Durchblutungsstörungen sein.

Heublumenvollbad

Wenn die Zehen bald abfrieren und die Laune sinkt, hilft ein Heublumenvollbad. Das ist einfach selber gemacht: Kaufen Sie 500 g Heublumen in der Apotheke. Nehmen Sie einen Kochtopf und übergießen Sie die Blumen mit kaltem Wasser. Nach einer Viertelstunde gießen Sie das Wasser ab. Jetzt nochmal frisches Wasser drauf und langsam zum Kochen bringen. Jetzt wie einen Tee 10 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und den Sud in das Badewasser geben. Das Bad sollte etwa 20 Minuten dauern und auch nicht heißer als 38° Celsius sein.

Wassertreten

Dauert nur eine Minute: Wassertreten ist eine der einfachsten Mittel gegen kalte Füße. Es ist durchblutungsfördernd, reguliert den Wärmehaushalt und beruhigt unser Nervensystem. Füllen Sie Ihre Badewanne mit soviel Wasser, dass Ihre Waden dreiviertel tief im Wasser stehen. Jetzt waten Sie wie ein Storch herum. Das Wasser sollte 16 bis 18° Celsius haben. Das beste daran: Morgens wird man wach und abends hilft es einem in einen wohligen Schlaf - ohne kalte Füße!

Schneetreten

Brrrr... Für die ganz Harten gibts auch was zur Vorbeugung gegen kalte Füße. Im Winter können Sie den Reiz auf Kreislauf und Stoffwechsel optimieren, indem Sie auf frisch gefallenem Schnee "schneetreten". Machen Sie das morgens aber mit warmen Füßen nach dem Aufstehen. Mit soviel Power in den Tag gestartet, was soll da noch schief gehen? Sport und Bewegung sind eh' die besten Freunde von warmen Füßen. Wer sich viel bewegt ist gut durchblutet und wird sicher nicht mehr über kalte Füße klagen.

Fußbad

Ein ansteigendes Fußbad sorgt für Wärme im ganzen Körper und steigert die Durchblutung. Stellen Sie Ihre kalten Füße in eine Fußbadewanne oder einen Eimer. Praktisch sind Badewanne oder Dusche. Beginnen Sie mit einer Temperatur von etwa 33°C und erhöhen langsam über einen Zeitraum von bis zu 20 Minuten die Wassertemperatur auf 39°C, max. 42°C oder bis es Ihnen zu heiß wird. Dann die Füße gut abtrocknen, warme Socken anziehen und eine viertel Stunde im Bett ausruhen.

Außerdem gilt , was Oma schon unserer Mutter mit auf den Weg gegeben hat. Zieh Dich warm an! Wer überall warm genug angezogen ist, hat selten kalte Füße.

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