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Das braucht Ihre Haut im Winter

Das braucht Ihre Haut im Winter
© Patrizia Tilly

Die besten Tipps für die Kälte

Für unsere Haut ist der nasskalte mitteleuropäische Winter eine harte Probe. Kälte, Wind und Feuchtigkeit setzen ihr zu, dazu muss sie mit den vielen Temperaturwechseln fertig werden, wenn wir von draußen in die beheizten Wohnungen und Büros gehen, in denen die Luft meist sehr trocken ist.

Und so beeinflusst Kälte die Haut: Wenn es draußen kalt ist, wirkt sich dies auf die Durchblutung der Haut aus. Die winzigen Blutgefäße ziehen sich zusammen, weil so der Wärmeverlust des Körpers reduziert wird. Für die Haut bedeutet dies, dass sie von innen weniger mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Weil man im Winter weniger schwitzt, gelangt zudem von innen weniger Feuchtigkeit auf die Haut. Außerdem produzieren die Talgdrüsen der Haut bei Temperaturen unter acht Grad Celsius kein Fett, so dass diese schützende Substanz fehlt.

Ist die Luft trocken-kalt, entzieht sie ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Das gilt im Übrigen auch für Räume, in denen trockene Heizungsluft herrscht. Diese Effekte führen in der Summe dazu, dass die natürliche Schutzbarriere der Haut weniger stark ausgeprägt ist, Irritationen treten häufiger auf. Auch kann die Körperhülle schuppig werden und stark jucken, und das nicht nur im Gesicht.

Um sie optimal zu pflegen, sollte man der Haut im Winter vor allem Nährstoffe und Fett zuführen. Wasser-in-Öl-Emulsionen sind dabei eine Variante. Sollte es bereits Hautirritationen geben, können Cremes oder Lotionen ohne Zusatz von Duftstoffen oder anderen Allergieauslösern zum Einsatz kommen.

Die Lippen sollten mit einem Pflegestift unterstützt werden, damit sie nicht spröde werden. Hals und Hände, aber auch die Ohren sollte man ebenfalls gut eincremen. Ein Kopfbedeckung schützt die Kopfhaut vor der Kälte.

Wer sehr trockene Haut hat und sie mit feuchtigkeitshaltigen Cremes unterstützen möchte, sollte diese am besten abends vor dem Zubettgehen auftragen. Keinesfalls sind solche Pflegeprodukte anzuwenden, wenn danach ein Aufenthalt im Freien ansteht. Denn Feuchtigkeitscreme, die einen dünnen Film auf der Haut bildet, kann bei Frost gefrieren und so die Haut eher schädigen als ihr nützen.

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