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Dammpflege nach der Geburt: Das können Sie tun, um Beschwerden zu lindern

So funktioniert die richtige Dammpflege
Nach der Geburt ist die richtige Dammpflege wichtig. Kamille und kühle Binden können Beschwerden lindern. © Getty Images/iStockphoto, AntonioGuillem

Die Geburt ist geschafft, das Kindlein und die Mutter gesund, die Rückbildung kann starten. Ein für viele Frauen eher unangenehmes Thema ist dabei die Dammpflege nach der Geburt. Sie ist aber sehr wichtig und deshalb haben wir hier für Sie die besten Tipps, um bald wieder auf die Beine zu kommen.

Dammpflege, deshalb ist sie wichtig

Egal, ob die Frau einen Dammriss oder -schnitt hatte, oder ob das Gewebe rund um After und Scheide äußerlich heil geblieben ist: der Damm sollte nach der Geburt von uns gepflegt werden. Denn nicht nur die Dammmassage vor der Geburt ist wichtig. Immerhin hat er einiges geleistet: das Gewebe musste sich während der Geburt extrem dehnen und sich danach wieder zusammenziehen. Dabei können feine Risse entstehen, die frau an einen Muskelkater erinnern könnten. Außerdem schwillt der Damm oft nach der Geburt an, vor allem, wenn er gerissen ist. Oft fühlt sich dort unten nach der Geburt alles wund und empfindlich an. Doch wir können selbst einiges tun, um schnell wieder fit zu sein.

Dammpflege mit kühlenden Binden

Am besten ist es, sich im Kühlschrank einen kleinen Vorrat an kühlenden Binden zurecht zu legen. Dafür eignet sich besonders gut Retterspitz aus der Apotheke, den viele Hebammen auch in der Klinik schon benutzen. Dafür eine große Binde mit dem Retterspitz tränken und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank legen. Danach einfach in die Unterwäsche damit. Kühlt und heilt gleichzeitig – eine wahre Wohltat.

Dammpflege mit Kamille

Ein verletzter Damm kann ziemlich schmerzen, vor allem auch beim Wasserlassen. Hilfreich ist dann ein vorbereiteter Becher mit lauwarmen Wasser und Kamillenextrakt darin. Auch hier hilft die heilende Wirkung der Kamille und das lauwarme Wasser lässt das Urinieren weniger brennen.

Wenig Sitzen, viel Liegen

Wochenbettlerinnen sollen eigentlich sowieso nicht viel sitzen und herumlaufen, sondern sich ausruhen. Doch gerade bei schmerzendem Damm ist es wichtig, die wunde Stelle so wenig wie möglich zu belasten.

Das heißt: nicht dauernd im Schneidersitz hocken und beim Sitzen ein dickes Kissen unterlegen. Wird gegangen, dann am besten mit kleineren Tippelschritte. Am besten: viel liegen und so wenig Druck wie möglich auf den Damm ausüben.

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