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Damenbart entfernen: Gesichtsbehaarung bei Frauen

Haarige Zeiten im Gesicht

Gesichtsbehaarung bildet ein anderes Themenfeld als zum Beispiel die Intimrasur. Wo hier die Meinungen noch auseinander sprießen können, sind sich nun alle einig: Im Gesicht bitte keine Haare. Das ist jedoch oft einfacher gesagt als getan.

Damenbart entfernen: Gesichtsbehaarung bei Frauen
© Getty Images/Image Source, Image Source

Kann man noch recht erfolgreich mit einer Pinzette gegen Balken - pardon Augenbrauen - ankämpfen, macht es uns der Damenbart schon schwerer. Schmerzvolles Wachsen oder stundenlanges Zupfen lassen den Schatten über der Oberlippe am Ende nur rot leuchten.

Noch problematischer wird es, wenn nicht nur die Oberlippe, sondern auch Wangen und Hals von einem leichten Flaum bedeckt sind.

 

Chemiekeule gegen den Damenbart

Zur Haarentfernung im Gesicht gibt es verschiedene Methoden. Je nach Haarwuchs oder Hauttyp sind einige besser bzw. schlechter geeignet.

Einfach und unkompliziert sind zum Beispiel Enthaarungscremes speziell für das Gesicht. Bevor sie zur Anwendung kommen, sollten sie zunächst in der Armbeuge getestet werden. Wenn Sie eine sehr empfindliche Haut haben, kann Ihnen eine Kosmetikerin sicher ein besonderes Produkt für Sie empfehlen.

Neu sind Produkte mit dem Wirkstoff Eflornithin. Dieser Stoff hemmt den Haarwuchs. Nachteil ist hierbei, dass die Behandlung mit solchen Cremes kontinuierlich fortgesetzt werden muss. Setzt man das Produkt ab, sprießen die Haare wieder verstärkt nach. Der Vorteil zu der manuellen Haarentfernung durch Rasur liegt im langsamen Nachwachsen der Haare. 

Alternativ hierzu kann man die feinen Härchen aufhellen, was sich besonders bei dunkelhaarigen Frauen eignet. Doch auch hier wird Chemie genutzt, die nicht für jeden Hauttyp geeignet ist. Sollten Sie sich für diese Methode entscheiden, lassen Sie sich zuvor beraten und das Aufhellen professionell vornehmen.

Wachs vs. Wachsen

Wachs zur Haarentfernung
Wer wachst, braucht starke Nerven © Giorgio Gruizza

Wer wachst, braucht starke Nerven. Besonders die empfindliche Haut im Bereich der Wangen und des Halses reagiert sehr empfindlich auf diese Methode. Zudem rauben einem die unschönen Rötungen nach dem Wachsen jegliche Spontaneität. Schnelles Wachsen vor dem Kinobesuch ist daher weniger ratsam (obwohl es im Kino ja dunkel ist…).

Viele Frauen haben den Eindruck, dass Wachsen ihr Problem eher verstärkt, da die Haare scheinbar stärker nachwachsen. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Ähnlich wie bei der Rasur, sind die Spitzen der nachwachsenden Haare gerade, was ein "stoppeliges" Gefühl hinterlässt. 

Wachsen gegen die Gesichtbehaarung eignet sich also nur bedingt. Am sinnvollsten ist diese Methode für Augenbrauen.

Haarige Hormone

Manche Frauen, die ein Problem mit der Gesichtsbehaarung haben, werden vielleicht die Erfahrung gemacht haben, dass in solchen Fällen Ärzte zu einer anderen Anti-Baby-Pille raten. Das in solchen Präparaten  Östrogen hemmt den unerwünschten Haarwuchs.

Doch auch hier muss stets der individuelle Fall betrachtet werden. Selbst wenn sich ein Pillen-Typ als Anti-Haar-Waffe erweist, kann er jedoch andere starke Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und Niedergeschlagenheit, hervorrufen.

Ist Ihr Haarwuchs zudem genetisch bedingt, hilft diese Therapie nur selten.

Laser und Licht gegen Gesichtsbehaarung

Nie wieder Haare im Gesicht
Haarentfernung durch Laserbehandlung © Kurhan

Star Wars sei dank, kommen nun auch Laser- bzw. Lichtgeräte (ILP) zum Einsatz. Besonders die Laser-Methode verspricht ein dauerhaft haarloses Ergebnis. Der große Nachteil liegt natürlich im finanziellen Aspekt.

Pro Sitzung sind 75 bis 100 Euro nötig, was bei nötigen sechs bis zehn Behandlungen eine ganz stolze Summe bildet. Wer jedoch wirklich unter seiner Gesichtsbehaarung leidet, sollte seine Ausgaben für Wachs, Bleichen und Kosmetiker gegen die einmalige Investition des Laserns rechnen.

Neben den Finanzen birgt diese Methode noch weitere Hürden. Bei Frauen mit dunkler Haut ist davon abzuraten, da die Behandlung  "Pigmentflecken" hinterlassen könnte.

Das Angebot an Methoden für eine haarlose Gesichtshaut scheint unerschöpflich, daher ist es immer ratsam, sich gut zu informieren, bevor man sich für eine Methode entscheidet. Sowohl Hautärzte als auch Kosmetiker sind hier die richtigen Ansprechpartner. Keiner muss heute eine Karriere als "bärtige Lady" einschlagen.

Am Ende hilft auch immer eine Prise Humor. So meinte Salma Hayek auch, dass sie im Alter wie der mexikanische Freiheitskämpfer Pancho Villa aussehen würde. Und der hatte einen wahrlich stattlichen Bart!

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