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Computerspielsucht: Frau entbindet im Internetcafé und spielt weiter!

Mutterliebe hört beim Zocken auf

Diese unfassbare Geschichte soll sich kürzlich in China ereignet haben: Eine junge Frau soll in einem Internetcafé ihr Baby zur Welt gebracht haben. Aber statt sich um das Neugeborene zu kümmern, wollte sie offenbar einfach weiter zocken.

Die Mutterliebe der 24-jährigen Chinesin Xiao Li aus Nanchang hört offensichtlich beim Zocken auf. Als sie in einem Internetcafé Internetgames spielt, setzen die Wehen ein - auf der Toilette bringt sie ein gesundes Mädchen zur Welt. Doch statt sich um ihr Kind zu kümmern, will die Frau sich wieder an ihr Spiel begeben. Schockiert vom Verhalten der Mutter wickelt der Rest der Kundschaft das Neugeborene in ein Stück Stoff und ruft einen Krankenwagen, berichtet 'thestar.com' und beruft sich dabei auf 'Guang Ming Daily'.

Ihr Verhalten ist wahrscheinlich auf eine Computerspielsucht zurückzuführen. In China kamen abstruse Fälle im Zusammenhang mit Spielern bereits einige Male vor. Im März 2015 starb zum Beispiel ein Chinese, nachdem er 19 Stunden ununterbrochen mit dem Spiel 'World of Warcraft' verbrachte. Zur Bekämpfung der Sucht hat die chinesische Regierung bereits 2005 ein Anti-Onlinespiele-Sucht-System eingeführt, welches Spieler unter 18 Jahren nach drei Stunden auffordert, das Spielen zu beenden. Bei Nichtbefolgen vergibt das Spiel weniger Punkte und nach fünf Stunden werden alle gewonnen Punkte sogar gelöscht.

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