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Computer spielen: Mehr als zwei Stunden schaden Kindern

PC und Handy sind schädlich für Kinderaugen
PC und Handy sind schädlich für Kinderaugen Entwicklung des Sehvermögens wird verzögert 00:00:25
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Bei zu viel Fernseh- oder Computerkonsum können Kinder psychisch geschädigt werden

Jede Familie kennt die Diskussion mit den Sprösslingen, wie lange Fernseher oder Computer oder Handy benutzt werden dürfen. Und nicht immer gehen die Eltern als Sieger aus den nervenden Streitereien um die Spiel- und Guckzeit heraus.

Computer spielen: Mehr als zwei Stunden schaden Kindern

Sitzen Kinder länger als zwei Stunden am Stück vor einem Computer oder Fernseher, steigt ihr Risiko für psychische Probleme. Diese Gefahrenzunahme ist unabhängig vom Grad der körperlichen Aktivität während anderer Zeiten. Darauf weist nun eine britische Studie hin. Im Rahmen des "Peach-Projekts" wurden mehr als 1.000 Kinder im Alter zwischen zehn und elf Jahren untersucht.

Natürlich - diese Frage ist immer individuell zu beantworten. Es gibt aber auch Richtlinien, an die Sie sich halten können. Fragen Sie sich jedoch zuerst, warum Ihr Kind überhaupt fernsehen oder am Computer spielen möchte. Will es sich entspannen, oder einfach nur die Langeweile vertreiben? Hat es vielleicht keine Freunde, mít denen es spielen kann? Sehen Sie vielleicht selbst zu viel fern oder sitzen stundenlang am Computer und sind somit ein schlechtes Vorbild?

PC- und Handy-Nutzung schaden auch den Augen

Reden Sie mit Ihrem Kind, damit Sie wissen, was es sich gerne ansieht und was es gerne am Computer macht. Als kleine Richtlinie sollten Sie beachten:

Vorschulkinder sollten nicht mehr als eine halbe Stunde täglich fernsehen oder vor dem PC sitzen. Kinder zwischen 6 und 8 Jahren dürfen bis zu einer Stunde und Kinder zwischen 9 und 10 Jahren bis zu 1,5 Stunden täglich vor Computer oder Fernseher verbringen.

Sitzen Kinder zu lange am Computer oder schauen aufs Handy-Display, wird außerdem die Entwicklung des Räumlichen Sehens verzögert und diese Kinder können dann Geschwindigkeiten schlechter einschätzen. Das ist besonders im Straßenverkehr gefährlich. Denn auch das Gehör ist erst mit etwa elf Jahren richtig entwickelt.

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