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Cleansing Reduction - weniger waschen ist neuer Beauty-Trend

Neuer Beauty-Trend: Cleansing Reduction
Neuer Beauty-Trend: Cleansing Reduction Ist weniger waschen gut fürs Äußere? 00:02:03
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Was bringt Cleansing Reduction wirklich?

Duschen und Haare waschen gehört ja für die meisten zur täglichen Morgen- Routine - jetzt gibt es aber Menschen die behaupten: Das ist viel zu oft! 'Cleansing Reduction', also weniger waschen, sei dagegen viel sinnvoller. Das soll nämlich total gesund für Haut und Haare sein. Fans des neuen Trends sind jedenfalls der Auffassung, zweimaliges Duschen pro Woche reiche aus. Aber was ist tatsächlich gut für unsere Haut?

"Es wird auch von den Hautärzten bei bestimmten Hauttypen empfohlen, das Waschen zu reduzieren", erklärt Dermatologin Dr. Uta Schlossberger, "wir reden da auch von den Hauttypen wie leichte Neurodermitis, Allergiker usw., wo wir sagen 'Reduzieren Sie doch mal ein bisschen das Waschen, wir sind ja nicht im Bergbau."

Bei empfindlicher Haut rät die Expertin dazu, Duschöl statt Seife verwenden, nicht zu heiß duschen und mit dem Handtuch nur abtupfen statt rubbeln.

Sollte man seine Waschgewohnheiten umstellen?

Brauchen aber auch unsere Haare viel weniger Pflege? "Man kann Haare schon überpflegen", sagt die Expertin, "weil sich gewisse Fette und Silikone dann ablagern und die Haare schwer machen und dann platt runterhängen lassen." Weniger Pflege-Wahn gilt übrigens auch fürs Gesicht. "Auch da gilt wieder, dass wir ja eigentlich keine Bergleute sind und nicht irgendwo wahnsinnig verschmutzt sind. Normalerweise empfehlen wir als Hautärzte bei normaler Haut sogar, nur mit ganz normalem Wasser zu waschen. Das kann man dann gerne auch morgens und abends machen."

Nur die Hände sollten vom Weniger-waschen-Wahnsinn ausgenommen sein, erklärt Dr. Uta Schlossberger: "Man hat natürlich an den Händen eine relative Keimschleuder und dann gibt man die Bakterien, die man den Händen hat, immer weiter."

Unser Fazit: Waschen einstellen ist keine Alternative, die Waschgewohnheiten umzustellen kann dagegen tatsächlich sinnvoll sein.

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