'Chocolate Bar': Kleiner Dylan schreibt Buch für seinen todkranken Freund

Dylan Siegel sammelt mit 'Chocolate Bar' eine Million Dollar

Dylan Siegel ist ein wahrer Held. Der Junge aus Los Angeles hat ein Buch geschrieben, mit dem er Spendengelder in Höhe von einer Million Dollar sammelte, um die Krankheit seines Freundes erforschen zu lassen. Nun hat der Achtjährige laut der 'Welt' sein Ziel erreicht.

Dylan Siegel
Dylan Siegel (7) sammelt mit seinem Buch Spenden für seinen kranken Freund. © © Facebook

Dylan Siegel und Jonah Pournazarian aus Los Angeles sind beste Freunde. Als der damals sechsjährige Dylan erfährt, dass sein damals siebenjähriger Freund an einer seltenen genetischen Lebererkrankung leidet und den Ärzten die Mittel zur weiteren Erforschung der Krankheit fehlen, möchte er unbedingt helfen. Jonah leidet an der Glykogenspeicherkrankheit, einer seltenen Stoffwechselerkrankung, bei der sich das im Körpergewebe gespeicherte Glykol nicht oder nur bedingt abbauen kann, um zu Glukose umgewandelt zu werden. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel permanent zu niedrig, es besteht Lebensgefahr.

Dylans Eltern dachten eher an einen Limonadenstand, um mögliche Spendengelder zu sammeln. Doch der Junge hatte weit größere Pläne: Er wollte ein Buch schreiben. Nur ein paar Stunden später stand er mit seinem fertigen Werk vor seinen Eltern und präsentierte stolz sein Buch 'Chocolate Bar'. Die Familie druckte zunächst die handgeschriebenen Seiten aus und illustrierte das Buch zu Hause.

Dank Mundpropaganda wurde die Öffentlichkeit auf 'Chocolate Bar' und die rührende Geschichte dahinter aufmerksam. Von dem Buch wurden mittlerweile 25.000 Exemplare in 60 Ländern der Welt verkauft - der Erlös beträgt eine Million Dollar.

Mit dem Geld wird die Forschung von Dr. David Weinstein am Florida Lab an der Universität von Florida unterstützt. Durch das Geld konnte ein neuer Gentechniker eingestellt werden, der die Krankheit erforscht. Weinstein erklärte dem 'People Magazine', dass eine Heilung in den nächsten Jahren durchaus denkbar wäre.

Anzeige