Chirurgische Methoden

2. Vasektomie (Sterilisierung des Mannes):

Wirkungsweise: Bei der Sterilisation des Mannes durchtrennt der Chirurg die Samenleiter und versperrt dadurch den Spermien den Ausgang, maximal 8 Spermaproben über mehrere Monate hinweg testen den empfängnisverhütenden Erfolg der Vasektomie

Anwendung: Während einer stationären (örtliche Betäubung) oder ambulanten OP (Vollnarkose) legt der Arzt mit einem Schnitt am Hodensack die Samenleiter frei und entfernt je ein Stück Samenleiter aus der Mitte und verödet die Schnittstellen, die Spermien sterben ab und werden über den Blutkreislauf abgebaut

Vorteile: Der Eingriff ist bei Männern wesentlich leichter durchzuführen und risikoärmer als bei Frauen, keine hormonelle Veränderungen beim Mann, kein physischer Einfluss auf die Libido, das Ejakulat sieht ganz ‚normal’ aus

Nachteile: relativ endgültige Lösung, Zeugungsfähigkeit nur bei 80% der Männer innerhalb von 2 Jahren nach dem Eingriff wieder herstellbar

Pearl-Index: 0,1

Kosten: ca. 400 Euro

Für wen geeignet: Für Männer/Paare, die ihre Familienplanung abgeschlossen oder keinen Kinderwunsch (mehr) haben

Anzeige