Chef verkauft Restaurant für seine todkranke Kellnerin

Sie hat einen Hirntumor - aber keine Krankenversicherung

Brittany ist 19 Jahre alt und jobbt in Texas in einem Restaurant mit deutscher Küche. Als sie im Dezember mit Kopfschmerzen ins Krankenhaus kommt, entdecken die Ärzte einen Tumor in ihrem Gehirn. Da die junge Frau jedoch nicht krankenversichert ist, verwehren ihr die Ärzte jede Hilfe. Restaurantbesitzer Michael de Beyer verkauft nun sein Lokal, um Brittanys Behandlung damit zu finanzieren.

Chef verkauft Restaurant für seine todkranke Kellnerin
Michael de Beyer will sein Restaurant verkaufen, um Brittanys Behandlung zu bezahlen.

Kurz vor Jahresende klagt die 19-jährige Brittany Mathis aus Texas über Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Blutgerinnseln an Beinen und Händen. Als sie sich in einem Krankenhaus untersuchen lässt, haben die Ärzte eine schlimme Diagnose. In Brittanys Hirn ist ein tischtennisballgroßer Tumor herangewachsen. Doch niemand kann der jungen Frau helfen, denn sie ist nicht krankenversichert. Als ihr Chef, ein aus Deutschland stammender Unternehmer, davon erfährt, entschließt er sich, sein Restaurant „Kaiserhof“ zu verkaufen und von dem Erlös Brittanys Behandlung zu bezahlen.

Michael de Beyer, der der Familie Mathis schon seit vielen Jahren eng verbunden ist, sagte der Nachrichtenseite „The Courier“, dass er nicht untätig daneben stehen könnte, während ein junger Mensch stirbt, nur weil es in Amerika kein funktionierendes Gesundheitssystem gibt.

Laut Schätzungen sei das Lokal rund 1,5 Millionen Euro wert. Genug um Brittanys Familie, die schon oft mit Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte, zu helfen: Brittanys Vater starb mit nur 33 Jahren ebenfalls an einem Tumor. Seitdem sorgt die Mutter allein für ihre beiden Töchter. Alle arbeiten im Restaurant von Michael de Beyer, der sein Lokal ursprünglich verkaufen wollte, um mehr Zeit mit seinen eigenen Kindern zu haben. Doch jetzt will er einfach nur Brittanys junges Leben retten.

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