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Carolin Berg Eriksen: Waschbrettbauch nach Geburt erzürnt Norwegen

Sixpack kurz nach der Entbindung
Flacher Bauch nach Entbindung: Wie hat Carolin Berg Eriksen das geschafft?

Carolin Berg Eriksen: Ist so ein After-Baby-Body gesund?

Carolin Berg Eriksen hat es geschafft, mit einem einzigen Foto ein ganzes Land gegen sich aufzubringen. Die Norwegerin postete bei Instagram ein Bild von sich in sexy Pose - nur in Unterwäsche, durchtrainiert mit Waschbrettbauch und straffer Haut. Gewagt, ok. Aber der Grund für all die Aufregung war ein anderer: das Foto entstand nur vier Tage nach der Entbindung von Töchterchen Nelia.

Fake, Fitness-Wunder oder einfach nur eine fiese Provokation? Wie hat die Frau des norwegischen Fußballprofis Lars-Kristian Eriksen das geschafft, fragen sich tausende von schwangeren und nicht schwangeren Frauen. Die britische Tageszeitung 'Daily Mail' berichtet von einem Sturm der Entrüstung in verschiedenen sozialen Netzwerken. Einige Kommentare sind voller Hass, andere ungläubig: "Gehört sie zur selben Spezies wie alle anderen Frauen?"

Bei Facebook reagierte Carolin Berg Eriksen selbstbewusst auf die Kritik: "Ich habe das Bild gepostet, weil ich stolz auf mich und meinen Körper bin, so etwas heftiges wie eine Schwangerschaft überstanden zu haben. Und ich glaube, alle Mütter sollten das sein - unabhängig vom Körper." Wahre Worte, aber wieso muss sie halbnackt vor einem Spiegel posieren und das Ganze auch noch für alle Welt sichtbar im Internet posten? Die gelernte Journalistin Carolin Berg Eriksen arbeitet als Fitness- und Gesundheits-Bloggerin. Sie beschäftigt sich also tagtäglich mit ihrem Körper - aber sie weiß durch ihre Ausbildung auch, wie Worte und Bilder wirken. Und dieser flache Bauch setzt normale Schwangere unter Druck, denn die Botschaft ist klar: "Seht her, wie schlank ich schon wieder bin." Das bleibt hängen. Vielleicht nicht direkt, aber unterbewusst.

Ärzte nehmen die Spielerfrau in Schutz: Mütter müssten verstehen, dass jeder Körper anders auf eine Schwangerschaft reagiert, sagte Gro Nylander, die Leiterin der Frauenklinik am Norwegischen Nationalkrankenhaus in Oslo. "Das Wichtigste ist, nett zum eigenen Körper zu sein. Es ist eine gute Sache, nach der Entbindung ein paar Extra-Kilos auf den Hüften zu haben." Der kleinen Nelia geht es übrigens blendend, trotz des Trubels um ihre selbstbewusste Mutter.

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