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Bye bye, Seitenstechen! 4 geniale Hacks bei akutem Zwicken

Was hilft gegen Seitenstechen?
Was hilft gegen Seitenstechen? Aufs richtige Atmen kommt es an 00:02:24
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Video: Was hilft gegen Seitenstechen?

Da hat uns nach langer – nennen wir es – Ruhephase das schlechte Gewissen doch schon so weit gebracht, dass wir die Joggingschuhe geschnappt und losgelaufen sind und dann das: Nach kurzer Zeit sticht es ziemlich fies in den Seiten. Woher kommt Seitenstechen und mit welchen Tricks kann ich das akute Zwicken stoppen, damit ich nicht vorzeitig aufgeben muss?

Die ernüchternde Meldung zuerst: Tatsächlich haben Sportwissenschaftler und Mediziner keine konkrete Antwort auf die Frage, woher das nervige Seitenstechen eigentlich kommt. Dafür gibt es eine Vielzahl an Theorien, wie der Schmerz unterhalb deines Rippenbogens entsteht, wie zum Beispiel:

  1. dein Zwerchfell ist schlecht durchblutet
  2. Krämpfe plagen deine Bauchmuskulatur
  3. du atmest falsch
  4. deine Haltung ist falsch
  5. du läufst anfangs zu schnell los
  6. deine Bauchmuskulatur ist nicht stark genug
  7. du hast vorher zu viel oder falsch gegessen

Diese 4 Hacks stoppen Seitenstechen

Du willst auf keinen Fall aufgeben und wie ein begossener Pudel halbverrichteter Dinge nach Hause trotten, nur weil dich die nervigen Schmerzen in die Knie gezwungen haben? Musst du auch gar nicht! Denn es gibt es paar einfache Tricks, mit denen du das Seitenstechen stoppen und danach entspannt weiterlaufen kannst.

#1 Hand auflegen

Drück während dem Laufen mit einer Hand auf die schmerzende Stelle während du einatmest. Beim Ausatmen löst du den Druck wieder. Achte darauf, dass du tief ein- und ausatmest.

#2 Bewusst atmen

Grundsätzlich ist es wichtig, dass du bei aufkommendem Seitenstechen mehr auf deine Atmung achtest. Reguliere deinen Atemrhythmus, damit sich deine Muskulatur entspannen kann. Atme bei zwei Schritten tief ein und beim dritten Schritt kräftig aus. Besonders gut: tief in den Bauch einatmen.

#3 Stehen bleiben und dehnen

Durch kleine Dehnübungen kannst du möglicherweise entstandene Spannungen und Krämpfe in deinem Bauchbereich lösen. Bleibe dazu kurz stehen, neige den Oberkörper im Stand von rechts nach links und atme dabei aus. Bei jedem Mal ausatmen versuchst du deinen Oberkörper etwas weiter zu dehnen.

#4 Nach vorne beugen

Wenn du schon stehst, dann versuche Zwerchfell und Bauchhöhle zu entspannen. Hebe dazu beim Einatmen deine Arme über den Kopf und lasse sie beim Ausatmen und gleichzeitigem Nachvornebeugen vor deinem Oberkörper baumeln. Fünf Wiederholungen.

Welche und wie viele dieser Übungen dir helfen, musst du beim nächsten Mal ausprobieren. Aber eins steht fest: Aufgeben ist ab jetzt keine Option mehr!

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