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Bucket List: Schülerin (17) rettet ein Leben und stirbt dabei

Bucket List: 17-Jährige möchte ein Leben retten und stirbt dabei
Die 17-jährige Rebecca rettete ihren Freund und bezahlte dafür mit dem eigenen Leben.

Rebecca hatte alle Punkte auf ihrer Liste abgehakt - bis auf einen

Was für eine traurige Ironie des Schicksals: Rebecca wollte nach Spanien reisen, einen Jungen im Regen küssen und ein Menschenleben retten. Mit gerade einmal 17 Jahren hatte die Schülerin alle Punkte auf ihrer 'Bucket List‘ abgehakt, bis auf den letzten. Doch auch hinter den hätte die Schülerin einen Haken setzten können, hätte ihre Rettungstat sie nicht das Leben gekostet.

Rebecca Townsend aus Connecticut hatte gerade die Highshool erfolgreich abgeschlossen und sollte schon bald am renommierten US-College Notre Dame ihr Studium beginnen. Doch der Traum der jungen Frau nahm in der Nacht zum 2. Juli 2015 ein jähes Ende. Mit Freunden hatte sich Rebecca ein Feuerwerk angeschaut, doch als sie auf dem Heimweg eine Straße überquerten, raste plötzlich ein Auto auf die Teenager zu. Rebecca reagierte sofort und schubste ihren Freund zur Seite. Er überlebte den Unfall schwer verletzt, die 17-jährige Rebecca aber bezahlte ihren selbstlosen Einsatz mit dem Leben.

Die 'Bucket List‘, die alle Ziele der Schülerin auflistete, soll an diesem Abend auf ihrem Bett gelegen haben. Als ob sich die Schülerin noch einmal daran erinnern wollte, den letzten Punkt auf ihrer Liste, 'ein Leben retten‘, nicht aus den Augen zu verlieren. Rebecca hatte die Liste im Dezember 2012 als Teil einer Hausaufgabe verfasst. Die Aufgabe war, einen Brief an das zukünftige Ich zu schreiben. Der Lehrer hatte alle Briefe verwahrt und den Schülern diese später zu ihrem Highschool-Abschluss wiedergegeben. Dass Rebecca ihre eigene Liste auf diese tragische Weise abhaken würde, hätte niemand geahnt.

Die 17-Jährige fiel durch ihre Hilfsbereitschaft auf

Dass Rebecca ihr eigenes Leben aber so selbstlos für einen anderen Menschen opfern würde, überraschte wohl kaum jemanden. Denn vor ihrem tragischen Tod hatte sie sich als Freiwillige beim Regierungsprogramm 'Head Start‘ für Kinder aus unterprivilegierten und bildungsfernen Familien engagiert und an ihrer Schule eine Unterabteilung der Organisation 'She’s the first‘ gegründet. Damit verhalf die 17-Jährige Mädchen in Entwicklungsländern zu einer Ausbildung.

Und das soll nicht umsonst gewesen sein: Rebecca hat mit ihrem großen Herz so viele Menschen berührt, dass ihre Freunde und Bekannte nicht nur ihre Arbeit fortsetzen werden, sie wollen auch das tun, was Rebecca getan hätte, wenn sie noch leben würde. Mit Freundlichkeit und Engagement ärmeren Menschen zu einem besseren Leben verhelfen.

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