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Brustkrebsvorsorge: Abtasten gehört zur Krebsprävention

Brustkrebsvorsorge: Abtasten, Mammografie und Co.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 75.000 Frauen an Brustkrebs. Rund 17.000 von ihnen verlieren den Kampf gegen die Krankheit. Es könnten viel weniger sein, wenn jede Frau regelmäßig zur Vorsorge gehen würde.

Brustkrebsvorsorge: Abtasten gehört zur Krebsprävention
© drubig-photo - Fotolia

Aber wer muss wie vorsorgen? Ganz wichtig: Das eigene Abtasten der Brust. Natürlich übernimmt dies auch der Frauenarzt, sie sollten dennoch alle drei Monate und jeweils eine Woche nach ihrer Regelblutung selbst Hand anlegen.

Achten Sie dabei darauf, dass sie den Brustbereich großflächig untersuchen und mit der flachen Hand kreisend über die Brust tasten. Ständige Rötungen der Haut können auch auf einen Knoten in der Brust hinweisen.

Die Mammografie sollte alle zwei Jahre anstehen

"Trotzdem werden nur 30 Prozent der Knoten von den Frauen selbst erfühlt", weiß der Gynäkologe Dr. med. Manfred Hofmann. Deshalb sollten Frauen sich mindestens einmal im Jahr die Brust vom Gynäkölogen abtasten, bzw. alle zwei Jahre mit einem Ultraschallgerät untersuchen lassen. Er rät außerdem dazu, alle zwei Jahre zur Mammografie zu gehen.

Auch wenn die Kosten für die Ultraschalluntersuchung (rund 50 Euro) nur für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren von der Krankenkasse übernommen werden, sollten Sie hier nicht nachlässig sein. Denn immerhin werden 60 bis 65 Prozent der Brustkrebsfälle durch eine Mammografie entdeckt.

Übrigens: Auch der Termin beim Frauenarzt sollte mindestens einmal im Jahr einen festen Platz in ihrem Kalender einnehmen. Wenn Sie die Pille nehmen, sollten Sie sogar alle sechs Monate bei ihrem Gynäkologen vorstellig werden.

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