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Brustkrebs: Erhöhtes Sterberisiko mit großen Brüsten

Brustkrebs: Überlebenschancen bei Körbchengröße D geringer
Brustkrebs: Große Brüste erhöhen Sterberisiko © drubig-photo - Fotolia

Aktive Frauen erkranken seltener an Brustkrebs

Viele Frauen wünschen sich eine große Oberweite - doch kleine Brüste können auch von Vorteil sein. Denn laut einer US-Studie haben Frauen mit einem üppigen Busen ein höheres Risiko an den Folgen von Brustkrebs zu sterben als sportliche Frauen, die regelmäßig joggen gehen und kleinere Brüste haben. Das berichtet die 'Ärztezeitung'.

Zu dieser Erkenntnis kam eine Daten-Auswertung von mehr als 79.000 Frauen. Zudem haben körperlich aktive Frauen ein etwa 25 Prozent geringeres Risiko überhaupt an Brustkrebs zu erkranken.

111 Frauen starben an den Folgen von Brustkrebs

Die Studie wurde in einem Zeitraum von elf Jahren durchgeführt. In dieser Zeit starben 111 Frauen an den Folgen von Brustkrebs. Dabei stellte sich heraus, dass körperlich aktive Frauen ein 41,5 Prozent verringertes Sterberisiko hatten als unsportliche Frauen. Zum wichtigsten Risikofaktor zählte dabei der Brustumfang. Das Sterberisiko lag bei Frauen mit Körbchengröße C um ein Vierfaches höher als bei Frauen mit Größe A. Bei Körbchengröße D lag das Risiko sogar um das 4,7-fache höher.

Die Forscher der Studie gehen davon aus, dass das Brustvolumen deshalb eine so große Rolle spielt, weil sich in den Brüsten von körperlich aktiven Frauen weniger Fettgewebe befindet, das zu malignen Veränderungen der Epithelzellen führen kann.

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