"Brust zu haarig": Stewardess setzt Defibrillator nicht ein - Passagier stirbt

"Brust zu haarig": Stewardess setzt Defibrillator nicht ein - Passagier stirbt
Es klingt unglaublich: Seine Brustbehaarung wurde einem Mann während eines Flugs zum tödlichen Verhängnis. Die Stewardess setzte deswegen den vorhandenen Defibrillator nicht ein. © dpa, Sven Hoppe

Brusthaare führen zum Tod

Unvorstellbar: An Bord eines Flugzeuges verstarb ein Mann an einem Herzinfarkt, weil die Stewardess den vorhandenen Defibrillator nicht einsetzte. Die Brust des Mannes sei zu behaart gewesen, so das Argument der Flugbegleiterin.

Die Ehefrau des Verstorbenen, Caroline Jordan, musste die Tragödie hilflos mit ansehen. Sie macht der Stewardess schwere Vorwürfe. Die Stewardess habe kostbare Minuten verstreichen lassen, bevor sie die Brust des Kranken mit dem eigens dafür vorgesehenen Rasierer endlich rasierte, die Elektroden anbrachte und den Defibrillator startete.

Zu spät: Der 62-jährige Jack Jordan ist tot. Er starb auf dem Flug mit Southwest Airlines von Los Angeles nach Albuquerque. Caroline Jordan: "Ich wünsche niemandem, so etwas durchmachen zu müssen."

Tödlich ist ein Herzinfarkt vor allem, weil der Herzschlag gestört wird. Es entsteht das gefürchtete Kammerflimmern. Das Herz pumpt das Blut nicht mehr. Mit den Stromstößen des Defibrillators lässt sich der Herzschlag wieder in Gang bringen.

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