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Brautstrauß: Tradition und Inspiration

Bild: Braut mit Brautstrauß
Der Brautstrauß ist elementarer Bestandteil der Brautoutifts. © Getty Images/iStockphoto, Igor_Aleks

Warum gibt es eigentlich den Brautstrauß?

Sieht man sich Hochzeitsfotos an, fällt einem neben dem frisch getrauten, glücklichen Pärchen, vor allem auch der kunstvoll zusammen gesteckte, bunte Brautstrauß sofort ins Auge.  Ein Accessoire, das bei keiner Hochzeit fehlen darf und das die Braut noch ein Stückchen schöner erstrahlen lässt.

Die wenigsten wissen was es mit alten Hochzeitstraditionen genau auf sich hat. Oder können Sie uns beantworten, warum eine Braut nie ohne Brautstrauß zum Altar schreitet? Wir bringen Licht in diese farbenfrohe Tradition und liefern auch gleich ein kleines bisschen Inspiration mit.

Der Brautstrauß, ein alter Brauch zur Eheschließung

Bis der Brautstrauß so aussah, wie wir ihn heute kennen war es ein langer Weg. Wenn die Braut überhaupt Blumen trug, dann nicht in der Hand, sondern im Haar und zwar bevorzugt einen Haarkranz, bestehend aus der Blume der Liebe, der Rose. Der Brauch ein Bouquet in den Händen zu tragen, etablierte sich erst mit der Zeit. Jedoch bestand dieser weniger aus duftendem Gewächs, sondern vielmehr aus duftenden Gewürzen und Kräutern.

Diese sollten, so glaubte man damals, das junge Glück vor bösen Geistern und anderem Ungetüm bewahren. Außerdem erfreuten sie mit ihrem erwähnten wohligen Geruch und überdeckten somit auch das ein oder andere Hygienedefizit der damaligen Zeit.  Der Brautstrauß, wie wir ihn heute schätzen, setzte sich erst mit der Renaissance (15. -16. Jh.) durch. Bereits damals legten die Damen Wert auf opulente und prächtige Sträuße, um ihrem Reichtum und Wohlstand Ausdruck zu verleihen.

Der Brautstrauß und die moderne Auslegung des Brauches

In der Neuzeit übernehmen die Frauen die Beschaffung und Auswahl der Sträuße, entgegen der Tradition, dass dies ursprünglich Aufgabe des Bräutigams war, lieber selbst.

Und dann währe da noch die Geschichte mit dem Brautstrauß werfen. Dabei dreht die Braut allen unverheirateten weiblichen Gästen den Rücken zu und wirft ihren Strauß über die Schulter in die Menge. Wer das Blumenarrangement fängt, heiratet laut Brauch als nächste. Wer im Übrigen seinen Brautstrauß behalten möchte, kann ganz einfach statt dem Original einen zweiten, etwas kleineren Strauß werfen. 

Oder wie wärs mit diesem spaßigen Brauch: Beim Brautstraußstehlen, wird der Braut ihr Blumenbukett weggenommen und ihr nur gegen ein Auslösepfand wiedergegeben.

Welche Farbe darf der Brautstrauß denn haben, verehrte Bräute?

Besonders beliebt bei Bräuten ist es, die Farben des Brautstraußes nach der jeweiligen Jahreszeit, in der die Hochzeit stattfindet, auszuwählen. Holen Sie sich hier die Inspiration für Ihren ganz persönlichen Brautstrauß.

Der Frühlingsstrauß

Der Frühling ist eine wunderbare Zeit zum Heiraten und bietet eine Menge an blumigen Auswahlmöglichkeiten. Zu den Beliebtesten zählen Arten wie, Nelken, Tulpen, Calla, Maiglöckchen, Narzissen, Freesien, Rosen, Ranunkel, Mimose oder Flammenblumen.

Zarte Farben in einem Rosa-, Flieder oder Lachs-Ton gemischt mit weiß nehmen das weiß des Brautkleides perfekt auf und sagen dem Winter auf Wiedersehen.

Der Mix aus großen und kleinen Blüten vermittelt den Eindruck einer Wildblumenwiese im Frühling. Hier können Sie obengenannte Blumen mixen oder auf häufige Wildblumen wie zum Beispiel Margeriten, Hahnenfuß und Storchenschnabel verwenden.

Der Sommerstrauß

Im Sommer ist hochzeitstechnisch einfach alles möglich. Und zwar was die Veranstaltung an sich aber auch den Brautstrauß angeht. Wie wäre es mit Pfingstrosen, Lavendel, Strauchrose, Sterndolde, Eisenhut, Rittersporn, Hortensie oder Bartnelke.

Vor allem Sonnenblumen bieten sich für einen sommerlichen Brautstrauß. Kombiniert mit gleichfarbigen Rosen und etwas grün, können Sie die Sommersonne zum Altar tragen.

Aber auch knalliges Bunt macht sich im Sommer gut und ist ein guter Gegensatz zum weißen Brautkleid. Vor allem auf den Hochzeitsfotos macht sich dieser Kontrast hervorragend.

Der Herbststrauß

In welcher anderen Jahreszeit könnte die Stimmung für eine Hochzeit noch magischer und romantischer sein als im bunten Herbst. Hier bieten sich ganz klar alle Blumen in Herbstfarben an wie, Dahlie, Chrysanthemen, Clematis, Halskraut, Orchideen Strandflieder oder Loorbeerschneeball

Typische Herbstfarben wie Aubergine, Altrosa und ein dunkles Rot machen sich besonders gut bei einem Herbst-Brautstrauß. Auch Orange und ein tiefes Pink bieten sich an.

Und weil Herbst die Zeit der Weinlese ist: Warum nicht einfach ein paar Weinblätter in den Strauß einflechten?

Der Winterstrauß

Ja und dann gäbe es da auch noch eine Hochzeit umgeben vom Zauber des Winters. Untermalen Sie das Fest doch mit einem Brautstrauß aus edlen Arten wie beispielsweise Bauernhortensien, Ranunkel, Christrosen, Narzissen, Efeu, Geiskraut, Alpenveilchen oder Hängekätzchenweide.

Auch immergrüne Pflanzen wie zum Beispiel Zweige von Nadelbäumen, Liguster oder Schaumblüte bieten sich für einen winterlichen Brautstrauß an.

Eine ganz besondere Blume, die sich vor allem rein optisch für ein Winter-Bouquet eignet ist die Blushing Brides Protea. Mit ihren zahlreichen, spitzen Blütenblättern erinnert sie an Eiskristalle.

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