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Boston-Marathon: Überlebender heiratet seine Krankenschwester

Boston-Marathon: Überlebender heiratet seine Krankenschwester
James Costello war überglücklich, seiner Krista das Ja-Wort zu geben.

James Costello fand das Glück im Unglück

Es war ein schrecklicher Tag, der die gesamte Welt erschütterte: Am 15. April 2013 explodierten zwei Sprengsätze auf den Zielgeraden des jährlichen Boston-Marathons. Der Anschlag nahm drei Menschen das Leben und verletzte hunderte weitere. Unter den Schwerverletzten war auch James Costello – doch für ihn gab es dann doch das ganz große Glück im Angesicht dieser grausamen Tragödie. Denn jetzt heiratete er die Krankenschwester, die ihn damals wieder gesund pflegte.

Trotz der Schmerzen, die der Anschlag bei ihm hinterließen, hat James Costello einen neuen Anfang gefunden. Am 23. August 2014 gab er der Liebe seines Lebens das Ja-Wort – und sie lernten sich nur kennen, weil sie sich nach dem Anschlag um seine Verletzungen kümmerte. Krista D’Agostino ist Krankenschwester und arbeitete im 'Spaulding Rehabilitation Hospital', wo sich Costello von seinen Verbrennungen und Wunden durch Bombensplitter erholte.

Ihre Liebesgeschichte ist ebenso wunderschön wie tragisch. "Ich bin sogar froh darüber, dass ich in die Luft gejagt wurde", sagte Costello in einem Interview mit der 'Today Show'. "Ich wünschte mir, allen anderen wäre das nicht passiert, aber ich glaube, ich hätte sie sonst nicht getroffen. Deswegen bin ich ziemlich glücklich." Bereits acht Monate nach ihrem Kennenlernen machte Costello D’Agostino einen Heiratsantrag.

Das Paar heiratete im 'Hyatt Regency Boston', sie finanzierten ihre Feier größtenteils von Spenden. "Es gibt kein Paar, dass es mehr verdient hätte", sagt Philip Stamm, Leiter des 'Hyatt Regency', über die wunderschöne Trauung. Und Braut Krista gab auch zurück: Nach der Feierlichkeit spendete sie ihr Hochzeitskleid an eine Wohltätigkeitsorganisation, die Überlebende des '9/11-Anschlags' unterstützt. Damit will das Paar anderen Menschen einen so wunderschönen Moment bescheren, wie sie ihn hatten.

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