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Böse Falle Onlineshop: Wenn Schnäppchen zu Bußgeldverfahren werden

Onlineshops: So vermeiden Sie böse Überraschungen

Schuhe, Klamotten, Kosmetik - dank Onlineshops können wir weltweit auf Schnäppchenjagd gehen. Doch wer außerhalb der EU bestellt, hat nicht selten am Ende Ärger mit dem Zoll. Wer böse und vor allen Dingen teure Überraschungen vermeiden will, sollte sich vor der Schnäppchenjagd über fällige Zollgebühren informieren.

Sind die vermeintlichen Original-Markenschuhe dann auch noch nachweislich Fälschungen, kann es sogar richtig teuer werden - denn dann können dem ahnungslosen Schnäppchenjäger auch noch saftige Bußgelder drohen. Bußgelder, Zoll- und Einfuhrgebühren - so mancher sorglose Online-Shopper erlebt eine böse Überraschung.

Pakete aus dem Ausland müssen durch den Zoll

Soll zum Beispiel ein Paket mit 10 Marken-Unterhosen nur knapp 30 Dollar gekostet haben, werden die Zollbeamten misstrauisch. Denn oft werden viel zu niedrige Preise angegeben, um Zoll und Einfuhrgebühren zu sparen. Oder es handelt sich um gefälschte Ware - kommen Päckchen mit Markenschuhen beispielsweise aus China, lohnt es sich für die Beamten zweimal hinzuschauen. Bei Produktfälschungen kann der Markeninhaber dem Schnäppchenjäger dann sogar ein Bußgeld auferlegen. Im besten Fall wird die Ware einbehalten und man geht mit leeren Händen nach Hause.

Es ist keine Seltenheit, dass vermeintliche Schnäppchen aus dem Netz für die Kunden zur Kostenfalle werden. Wer außerhalb der EU auf Schnäppchenjagd geht, sollte sich besser vorher über Einfuhr - und Zollgebühren informieren. So lassen sich böse Überraschungen vermeiden.

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