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Bleaching: Zähne aufhellen muss nicht viel kosten

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DAS taugen günstige Zahnaufheller wirklich Schnell und wirksam - für wenig Geld? 00:06:01
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Was genau ist Bleaching?

Ganz einfach gesagt, ist Bleaching das gleiche, wie das Blondieren von Haaren. Den Zähnen wird also mit Hilfe von Chemikalien die Farbe bzw. die Verfärbung entzogen. In der Regel wird dafür, genau wie beim Friseur, Wasserstoffperoxid verwendet. Eine Alternative hierzu ist das Carbamidperoxid, das zunehmend benutzt wird.

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Bleaching macht die Zähne weiß - diese Methoden gibt es.
Wer weiße Zähne haben will, hat verschiedene Möglichkeiten. Es gibt verschiedene Methoden zum Zähne aufhellen.

Wer seinem Lächeln ein strahlendes Weiß verpassen will, hat verschiedene Möglichkeiten.

Backpulver

Das bekannteste Hausmittel und damit auch die preiswerteste Variante des Bleaching ist die Verwendung von Backpulver. Statt mit Zahnpasta werden die Zähne hier einer Mischung aus Backpulver und Wasser geputzt. Die Zähne werden hier durch den Scheuereffekt und die chemische Reaktion des Backpulvers mit dem Wasser aufgehellt. Diese Methode ist die kostengünstigste. Ein Päckchen Backpulver kostet weniger als ein Euro.

Spezielle Zahnpasta/Putzpulver

Dies ist die einfachste Möglichkeit, die Zähne aufzuhellen. In der Regel ist es so, dass Zahnpasta oder Putzpulver spezielle Putzkörper enthalten, die die Oberfläche der Zähne regelrecht poliert. Weißmacher-Zahnpasta kosten zwischen zwei und 20 Euro.

Die oben genannten Methoden haben aber zwei große Nachteile. Erstens wirken die Backlpulver, Pasten und Pülverchen nur bei ganz geringen Verfärbungen, Kaffee- oder Teetrinker und Raucher haben also keine Chance. Zweitens schädigen die Putzkörper auf Dauer den Zahnschmelz.

Zuhause Zähne aufhellen

Für das Bleaching für Zuhause gibt es zwei verschiedene Varianten:

Aufhellungsstreifen

Hierbei werden zweimal am Tag Einmalstreifen unten und oben auf die Zähne geklebt. Die Streifen bleiben jeweils 30 Minuten auf den Zähnen. Die Anwendung dauert etwa 14 Tage und das Ergebnis soll rund ein Jahr halten. Die Kosten für die Aufhellungsstreifen (Whitestrips) liegen pro Streifen bei ca. 50 Cent.

Aufhellungsgel

Der flüssige Wirkstoff wird mit einem Pinsel auf die Zähne aufgetragen. Im Gegensatz zu den Streifen kann man damit auch einzelne Zähne und Backenzähne bleichen. Wie die Streifen, wird auch das Gel 14 Tage lang, zweimal täglich verwendet. Die Zähne sollen so für etwa sechs Monate weißer bleiben. Ein Fläschchen Aufhellungsgel kostet je nach Anbieter vier bis 15 Euro.

Bei beiden Methoden ist ein echtes und wirklich dauerhaftes Ergebnis fraglich. Im Gegensatz zu einem verbreiteten Vorurteil sind die Methoden bei richtiger Anwendung nicht schädlich. Allerdings können die Zähne deutlich empfindlicher werden.

Verschiedene Bleaching-Methoden!

Bleaching: Zähne aufhellen muss nicht viel kosten

Auch beim Bleaching durch den Zahnarzt gibt es zwei Möglichkeiten:

In-Office-Bleaching

Hier findet die gesamte Behandlung beim Zahnarzt statt. Er trägt das Bleichmittel in der Praxis auf die Zähne auf. Die Behandlung dauert etwa 30 Minuten und muss bis zu dreimal wiederholt werden.

Home-Bleaching

Nachdem der Zahnarzt die ersten Behandlungsschritte in der Praxis vorgenommen hat, kann der Patient alles weitere selbst machen. Dazu gibt er den Wirkstoff mit einer Konzentration von zirka 10 bis 16 Prozent auf eine Zahnschiene, die dann eine Zeit lang getragen werden muss, zum Beispiel in der Nacht.

Bei beiden Varianten werden die Zähne vor der Behandlung professionell gereinigt. Außerdem sollten die nach der Bahndlung in jedem Fall versiegelt werden. Das Ergebnis hält in der Regel drei bis fünf Jahre.

Die sichere Methode: Beim Zahnarzt

Das Power -Bleaching wird auch beim Zahnarzt durchgeführt. Neben dem Aufhellmittel (Peroxid oder Carbamidperoxid) werden die behandelten Zähne zusätzlich mit UV-Licht bestrahlt. Durch die Bestrahlung wird der Bleichprozess deutich beschleunigt und die ganze Prozedur ist nach zwei bis drei Stunden abgeschlossen. Zum Schutz des Zahnfleischs bekommt dieses vorübergehend eine Kunststoffbeschichtung verpasst.

Kann Zahnaufheller den Körper an sich schädigen oder Allergien auslösen?

Bei entsprechender Anwendung und unter gründlicher Entfernung der Überschüsse des Bleichgels sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt. Hinsichtlich des Auftretens von Allergien liegen ebenso keine wissenschaftlichen Daten vor.

Wie oft sollte man maximal die Zähne aufhellen?

Bei der Häufigkeit der Anwendung von Zahnaufhellungsmaterialien sind unbedingt die Anwendungsvorschriften zu beachten. So kann eine zu häufige oder zu intensive Behandlung Veränderungen der Zahnhartsubstanz hervorrufen, oder auch sehr starke Empfindlichkeit der Zähne auslösen.

Hat die Zahnfarbe etwas mit der Zahngesundheit zu tun?

Die Zahnfarbe eines Patienten ist etwas sehr Individuelles und abhängig von der Struktur und der Funktion der Zähne sowie ihrer Umgebung. Dabei verändert sich die Zahnfarbe im Laufe des Lebens. Darüber hinaus gibt es Zahnverfärbungen in Folge von allgemeingesundheitlichen Störungen, erblichen Dispositionen, frühkindlicher Medikamenteneinnahme sowie einer überhöhten Fluoridzufuhr.

Was ist Zahnaufheller und wie funktioniert er?

Das am häufigsten eingesetzte Bleichmittel für die Zahnaufhellung ist das Wasserstoffperoxyd oder daraus bestehende Trockensubstanzen. Die Zerfallsprodukte von Wasserstoffperoxyd, wie Radikale, Hydroxyl oder Perhydroxylionen stellen die aktive Bleichsubstanz dar. Diese wirken oxidierend auf die Farbstoffe im Zahn und bewirken dadurch unter Aufspaltung dieser Farbstoffe eine Aufhellung.