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Blähungen: Hausmittel können helfen den Blähbauch zu vermeiden

Blähbauch? DAS hilft!
Blähbauch? DAS hilft! Tipps und Tricks gegen Völlegefühl 00:03:46
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Ein aufgeblähter Bauch - ist das gefährlich?

Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen, weiß der Volksmund. Mit schwer verdaulichen Lebensmitteln hat der Magen oft zu kämpfen. Und dementsprechend viele Gase lässt er dabei ab: Blähungen. Wie unangenehm! So bekommen Sie peinliche Winde wieder unter Kontrolle.

Blähungen: Hausmittel können helfen den Blähbauch zu vermeiden
© Adam Gregor - Fotolia

Bei der Verdauung wird jede Menge Gas produziert. Dieser Prozess ist vollkommen normal, wirkt sich aber bei jedem unterschiedlich aus. Ausschlaggebend für die Produktion dieser Gase ist, was gegessen wird. Manche Lebensmittel enthalten besonders viel Fett und viele Ballaststoffe. Daran hat der Magen teilweise schwer zu knabbern. Zu den besonders blähend wirkenden Lebensmitteln gehören Hülsenfrüchte, Kohl und Zwiebeln. Wer darauf empfindlich reagiert, kann sich nach dem Verzehr auf einen Blähbauch, Bauchschmerzen und ein Pups-Konzert einstellen.

Vermeiden können Sie Blähungen, indem Sie auf allzu viele ballaststoffreiche und fettige Nahrungsmittel verzichten. Speisen sollten Sie fettarm zubereiten. Bekömmlicher sind sie gekocht oder gedünstet. Gemüse sollten Sie möglicht nicht roh verzehren.

Beim Essen sollten Sie sich Zeit lassen und alles gründlich kauen, um dem Magen-Darm-Trakt die Verdauung zu erleichtern. Sie sollten viel trinken (2 Liter pro Tag) und sich viel bewegen. Kohlensäurehaltige Getränke sollten Sie meiden, sie blähen den Bauch auf.

Hausmittel gegen Winde: Tee und Wärmflasche

Gewürz- und Kräuter-Tees hingegen beruhigen den Darm. Bewährt haben sich Kümmel, Anis, Fenchel und Pfefferminze.

Bei akuten Beschwerden können eine Bauchmassage und das Auflegen einer Wärmflasche Darm-Turbulenzen entgegenwirken. Blähungen lassen sich allerdings leider nur lindern, nicht heilen.

Wenn Sie regelmäßig Blähungen haben, sollten Sie einen Arzt zu Rate ziehen. In der Regel sind Blähungen harmlos. Sie sind auf einen Reizdarm zurückzuführen, an dem immerhin rund 8 Millionen Deutsche leiden.

Bei chronischen Beschwerden sollten Sie sich auch auf eine Lebensmittelunverträglichkeit (Milchzucker, Gluten) testen lassen.

Blähungen können aber auch auf schwerwiegende Erkrankungen des Verdauungstraktes hinweisen. Besonders dann, wenn sie plötzlich sehr stark auftreten.

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