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Blähungen: Die Verdauung macht Radau

Blähungen können zu peinlichen Situationen führen. Schämen Sie sich nicht.
Blähungen können zu peinlichen Situationen führen. Schämen Sie sich nicht. © absolutimages - Fotolia

Blähungen: Die falsche Nahrung ist häufig schuld

Unser Körper produziert jeden Tag ungefähr 1,5 Liter Gase, die normalerweise auch ganz heimlich, still und leise wieder entweichen. Wird jedoch die körpereigene Gasproduktion angeregt, kommt es zu Blähungen:

Zuviel Gas staut sich im Verdauungstrakt, der Bauch ist gewölbt und fühlt sich gespannt an. Oft kommen noch Krämpfe, kolikartige Schmerzen oder Durchfall hinzu.

Ursache für das unangenehme Geblubber im Darm können blähende Speisen sein, wie Kohl, Hülsenfrüchte, frisches Brot oder Zwiebeln. Auch kohlensäurehaltige Getränke, zu viel Fettiges oder Süßes und eine Umstellung auf Vollkornprodukte können für vermehrte Gase im Darm sorgen.

Bei Blähungen helfen Wärmflasche, Tees oder Bewegung

Beugen Sie vor, und kauen sie – ganz nach Muttis altem Ratschlag - jeden Bissen langsam und gründlich. Wer sein Essen hinunter schlingt, befördert damit Luft in den Magen, die sich am "anderen Ende" den Weg nach draußen bahnt.

Bei leichten Blähungen hilft das Auflegen einer Wärmflasche. Leichte Bewegung nach dem Essen fördert allgemein die Verdauung und beugt damit auch Blähungen vor. Tees mit Fenchel, Kümmel, Anis oder Pfefferminz wirken entblähend und beruhigend (immer frisch zubereiten!). Bei stärkeren und lang andauernden Blähungen (über vier Wochen) helfen Tabletten, die die Gasblasen im Darm zerstören.

Wann muss ich zum Arzt?

Wenn die Blähung trotz Gegenmaßnahmen nicht nachlassen, sollten Sie den Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob keine schwerwiegendere körperliche Ursache dahintersteckt.

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