Bizarre Anti-Raser-Kampagne: Eigene Beerdigung als Raser-Schreck

Schock-Video als Raser-Schreck

Stellen Sie sich vor, Sie werden zu einer Verabredung mit ihrer Familie und Freunden gelockt, landen aber völlig unerwartet auf der eigenen Beerdigung. Mit diesem Szenario will eine Anti-Raser-Kampagne jetzt Temposünder wachrütteln.

Eigene Beerdigung als Raser-Schreck
Unter Tränen verabschieden sich die Familien mit rührenden Worten von den Rasern.

In dem Schock-Video aus Belgien ist zu sehen, wie sechs junge Menschen nichtsahnend auf ihrer eigenen Trauerfeier landen - Trauergemeinde, Kerzen, Sarg und Blumen inklusive. Mit bewegenden Worten sprechen die Angehörigen und Freunde zu den jungen Rasern, als ob diese bereits verstorben werden. Unter Tränen verabschieden sie sich von den sechs jungen Menschen.

Am Ende des Films wird deutlich, dass die Trauernden sehr wohl wissen, dass die Temposünder nicht tot, sondern vielmehr anwesend sind. Deswegen fasst es eine Freundin die Situation mit folgenden Worten zusammen: "Dieses Mal kann ich es dir noch sagen. Sei vorsichtig, wenn du Auto fährst. Ich will dich nicht verlieren!"

Hinter der bizarren Situation steckt eine Anti-Raser-Kampagne aus Belgien. Mit versteckter Kamera wurden die Szenen in der Trauerhalle aufgenommen. Das Schock-Video ist Teil einer Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und soll Temposünder wachrütteln.

Innerhalb weniger Tage verbreitete sich das Video im Netz wie ein Lauffeuer. Mehr als 2,3 Millionen Menschen haben sich die Szenen bereits angeschaut. Zudem entfachte eine heftige Debatte darüber, ob das Video zu makaber ist.

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