LEBEN LEBEN

'Birth Without Fear': So bekämpft January Hershe ihren Selbsthass

Mit 'Birth WIthout Fear' gelingt ihr die Liebe zu sich selbst
January Harshe besiegt ihren Selbsthass

Von Selbsthass ist bei January Harshe keine Spur mehr

Es ist die Geschichte einer Frau, die den Weg gefunden hat, sich selbst zu lieben und diese Gefühle bei Twitter teilt: January Harshe, Mutter von fünf Kindern, hatte Probleme mit ihrem Körper und bekämpfte diese auf eigene Art und Weise. Sie rief das Projekt 'Birth Without Fear' ins Leben und schaffte es damit, nach und nach sich selbst so zu akzeptieren, wie sie ist. Denn die Liebe, die sie ihrer Familie gegeben hat, hatte sie für sich selbst nicht übrig. Sie mochte sich und ihren übergewichtigen Körper nicht. Doch der Selbsthass ist nun Vergangenheit! Jetzt hat sie sich sogar in Wäsche ablichten lassen.

Die 35-Jährige war vier Jahre Bloggerin und hat sich so hinter dem Bildschirm verstecken können. Doch 2013 hat sie schließlich einen Entschluss gefasst: Sie wollte sich in der Öffentlichkeit in sozialen Netzwerken präsentieren, reden und Bilder von sich teilen. Ihr war bewusst, dass fremde Leute nun diese Bilder sehen und kommentieren, auf denen eine übergewichtige Frau zu sehen ist. Obwohl ihr der Gedanke Angst machte, fasste sie den Mut und startete das Projekt neben Facebook und Twitter auch in der Foto-App Instagram. Thema ist die Liebe zu sich selbst, trotz vieler Geburten. Das alles lief unter dem Namen ‚Birth Without Fear‘ und Hashtag #bwfselflove.

Das Teilen von Bildern und Gedanken half ihr enorm. Durch jedes veröffentlichte Foto löste sie sich von dem Selbsthass und fing an positiv zu denken. Aber nicht nur das. Ihr persönliches und ehrliches Projekt ermutigte tausende von Frauen, die Januarys Gefühle teilten. ‚Birth Without Fear‘ löste eine Welle aus: Frauen machten es January mittlerweile gleich und teilen ihre Fotos und Gedanken unter dem Hashtag ‚#bwfselflove‘.

Das positive Feedback und die geteilten Meinungen der Anderen machten January klar, dass sie nicht alleine ist. Die unterschiedlichsten Frauen beteiligten sich an dem Projekt. Dabei spielte das Aussehen der Frauen keine Rolle, denn das hatte nicht viel mit deren mentaler Verfassung zu tun. Nicht nur übergewichtige, sondern auch dünne Frauen beteiligten sich an #bwfselflove.

Aus dem Versteck hinterm Bildschirm in schwarze Unterwäsche vor die Kamera

Was dann letztes Jahr folgte, wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen. Zwei Frauen, Ashlee Jackson und Laura Wilson, schafften es, January zu ermutigen, sich in schwarzer Unterwäsche ablichten zu lassen. Ihr Mann und ihre Kinder standen dabei vollkommen hinter ihr und ihrer Entscheidung!

Aber nicht nur ihrer Familie und January gefielen die Bilder, sondern auch (fast) allen Menschen im Internet. Negative Bemerkungen blendet sie mittlerweile aus. Heute weiß sie, dass es wichtig ist, sich von negativen Gedanken zu trennen und diese durch positive und liebevolle zu ersetzen. Denn so lebt es sich definitiv leichter und besser, als mit Selbsthass.

Anzeige