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Beziehungszoff: So lösen Sie die Konflikte

Beziehungszoff: Versöhnung kann so schön sein
Beziehungszoff: Versöhnung kann so schön sein

Lösungen für die Top 3 der Konfliktherde

In einer Beziehung gibt es die verschiedensten Streitpunkte, doch nur die wenigsten stellen unüberwindbare Hürden dar. Zur Lösung der Top 3 der Konfliktherde weiß Psychologin Wery von Limont Abhilfe.

Paaren mit knapp bemessenem Budget rät von Limont dazu, eine Haushaltskasse anzulegen. So wisse man genau, mit welchen Einnahmen man rechnen kann und welche Ausgaben anstehen. „So kann leichter abgeschätzt werden, was man sich leisten kann. Und man kann die Ausgaben auch eher genießen“, so von Limont.

Vor allem Frauen fühlen sich schnell vernachlässigt, wenn die Erzfeinde Fußball, das Auto oder die mit Bier bewaffneten Kumpels die traute Zweisamkeit stören und die ganze Aufmerksamkeit des Partners einfordern.

„Wenn ich meine Position und mein Selbstwert gesichert fühle, in dem mein Partner mir Aufmerksamkeit schenkt, dann bin ich natürlich immer gnadenlos abhängig. Das heißt, da sollte die Frau wirklich an sich arbeiten und gucken, was brauche ich wirklich an Aufmerksamkeit", so von Limont.

Ein wenig Streit belebt die Partnerschaft

Den ersten Platz in Punkto Beziehungskrach belegt konkurrenzlos das Thema Ordnung und Haushalt: Die Frage der Aufgabenteilung scheint niemals an Brisanz zu verlieren. Viele Paare fechten Tag für Tag aufs Neue aus, wer die Wäsche bügelt, einkauft, kocht oder den Müll raus bringt.

Hier rät von Limont dazu, von vornherein eine Vereinbarung zu treffen. So kann beispielsweise besprochen werden, welche Präferenzen beide haben und wo Kompromisse gefunden werden müssen. „Es kann nicht sein, dass der eine alles aufräumt und der andere alles unordentlich macht.“ Sprich: Wenn der eine aufräumt oder wäscht, sollte der andere die Fenster putzen oder kochen.

Doch auch die Expertin weiß: Ein wenig Streit hat noch keinem Paar geschadet - und die Versöhnung im Anschluss ist umso schöner.

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