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Betriebliche Altersvorsorge: Steuervorteile verschenkt

Über die steuerlichen Vergünstigungen bei der betrieblichen Altersvorsorge haben 74 Prozent der Bundesbürger nur ein lückenhaftes Wissen. 37 Prozent gaben bei einer Befragung im Auftrag des Direktversicherers Hannoversche sogar an, über keinerlei Kenntnisse dieses Instruments zur Altersabsicherung zu verfügen.

Die größten Unklarheiten über die betriebliche Altersvorsorge liegen in einem weit verbreiteten Versicherungsmythos begründet. So glaubt gut ein Drittel der Deutschen, nur dann in den Genuss steuerlicher Privilegien zu kommen, wenn sich der Arbeitgeber an den Beitragszahlungen beteiligt. Lediglich ein Viertel der Befragten weiß, dass die betriebliche Altersvorsorge grundsätzlich steuerbegünstigt ist.

'Arbeitnehmer können sich die Beiträge für diese Vorsorgemodelle unabhängig von finanziellen Beteiligungen ihres Arbeitgebers steuerlich anrechnen lassen. Im Rahmen der sogenannten Entgeltumwandlung sind jährlich bis zu 2.640 Euro von Steuern und Sozialabgaben befreit', sagt Christine Brekerbaum, Expertin für betriebliche Altersvorsorge. Weit verbreitet ist bei der betrieblichen Altersvorsorge zudem der Irrtum über die Laufzeit: Ein Viertel der Deutschen glaubt, dass die betriebliche Altersvorsorge bei einem Jobwechsel verloren geht. Nur 22 Prozent der Bevölkerung wissen, dass die einmal abgeschlossene betriebliche Altersvorsorge vom neuen Arbeitgeber übernommen werden kann.

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