Besenreißer & Co

Microstripping

Technik:

Mit dieser operativen Methode können wie bei der Verödung vor allem größere Venen entfernt werden. Durch einen Schnitt ins Bein wird zunächst eine Sonde eingeführt, mit deren Hilfe die zu entfernende Vene aus dem Körper gezogen wird. Diesen Vorgang nennt man Stripping.

OP-Dauer + Verlauf:

Die Behandlung wird in der Regel ambulant und unter lokaler Betäubung durchgeführt. In der Regel kann die Klinik gleich nach dem Eingriff wieder verlassen werden. Nach 7 bis 10 Tagen werden dann die Fäden gezogen. Auch bei dieser Methode bleibt das Tragen von Kompressionsstrümpfen für die nächsten 6 Wochen unbedingt erforderlich. Diese sollen auch das Abklingen der Blutergüsse, die nach der Operation häufig auftreten, begünstigen. In der Regel sind die Blutergüsse nach 3 bis 4 Wochen vollständig verschwunden.

Vorteile:

Die operative Behandlung von Beinäderchen bewährt sich seit ca. 100 Jahren und birgt kaum Risiken.

Nachteile + Risiken:

Seitdem die Besenreiserverödung möglich ist, gilt das Stripping zwar als „veraltet“, wird aber immer noch standardmäßig eingesetzt. Meist sind Gewebeeinblutungen und Schmerzen durch den Operationsschnitt nicht zu vermeiden.

Haltbarkeit:

Einmal entfernte Krampfadern werden nur in seltenen Fällen neu gebildet. Die Resultate sind in den meisten Fällen lebenslang.

Kosten:

Der Kosten für den Eingriff belaufen sich auch ca. 1.000 bis 1.500 Euro. Im Gegensatz zur Verödung von Besenreisern, die als kosmetischer Eingriff gilt, kann das Strippen von Krampfadern von den Kassen übernommen werden.

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