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Behandlungsfehler: Das können Sie als Patient tun

Ärztepfusch: Diese Rechte haben Patienten
Ärztepfusch: Diese Rechte haben Patienten Tausende fehlerhafte Behandlungen pro Jahr 00:04:15
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Ihre Krankenakte ist Ihr wichtigstes Argument

Im Krankenhaus oder beim Arzt ist man den Experten gewissermaßen ausgeliefert, denn schließlich muss man sich auf deren Rat und Behandlung verlassen. Doch auch Ärzten unterlaufen Fehler und so werden im Jahr etwa 14.700 sogenannter Behandlungsfehler bei den Krankenkassen gemeldet – etwa, wenn nicht das richtige Medikament verordnet oder eine falsche Diagnose gestellt wird. Doch auch, wenn Patienten sich erst einmal machtlos fühlen – sie haben Möglichkeiten, gegen die Behandlungsfehler vorzugehen.

Wenn Sie das Gefühl haben, medizinisch nicht korrekt behandelt zu werden, sollten Sie - falls möglich - Ihre Verletzungen dokumentieren. Halten Sie deren Entwicklung auf Bildern fest, damit Sie später Beweise für Ihre Vorwürfe haben. Außerdem haben Sie als Patient das Recht, Ihre Krankenakte einzusehen und sich diese kopieren zu lassen.

Damit Sie aber sicher sein können, dass aus Ihrem Verdacht eine Bestätigung wird, wenden Sie sich am besten an Ihre Krankenkasse, denn die ist dazu verpflichtet, Sie bei einem Verdacht auf Behandlungsfehler zu unterstützen. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, erkennt in der Regel die Versicherung des Arztes das Gutachten an und zahlt ein entsprechendes Schmerzensgeld.

In welchen Bereichen Behandlungsfehler am häufigsten vorkommen, erfahren Sie im Video.

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