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Beautylexikon: Wechseldusche

Wechseldusche: Wasser als Heilmittel

Wasser bedeutet lebenserhaltende Energie und ist essentiell für die Gesundheit. Mit einfachen und natürlichen Mitteln kann man die eigene Gesundheit fördern und dabei auf Wasser zurückgreifen. Schon zu antiken Zeiten wurde Wasser zum Wohle der Menschheit eingesetzt – Wechselduschen sind hier ein Musterbeispiel. Sie wirken belebend und begeistern die verschiedensten Personengruppen.

Woher kommt der Begriff Wechseldusche?

Wasser zur Gesundheitsförderung wird zumeist im Wechsel von warm auf kalt und umgekehrt eingesetzt. Von diesem Wechsel profitiert unser Körper, da unser Kreislauf angeregt wird. Die Prozedur ist in der Regel einfach zu Hause durchführbar.

Was ist eine Wechseldusche?

Grundsätzlich schreckt der Gedanke an eine eiskalte Dusche eher ab. Dennoch kann eine kalte Dusche belebend und energetisierend wirken. Nach der warmen Dusche wird das Wasser zunächst auf kalt gestellt. Beginnend bei den Füßen wird die Brause langsam bis zum Knie und weiter bis zur Hüfte geführt. Der Vorgang wird an den Armen, beginnend bei den Händen, wiederholt. Beim zweiten Durchgang kann der Wasserstrahl von den Füßen bereits bis zum Brustkorb und zum Rücken geführt werden. Die Wechseldusche wird immer mit einer kalten Dusche beendet.

Wie wirkt eine Wechseldusche auf den Körper?

Bei einer Wechseldusche dehnen sich die Muskeln und ziehen sich wieder zusammen. Das hat Auswirkungen auf den Kreislauf und wirkt durchblutungsfördernd. So wird der Organismus mit Sauerstoff versorgt und von abgelagerten Schadstoffen und Giften und auch negativer Energie gereinigt. Bei Krampfadern kann eine Wechseldusche für Erleichterung sorgen, da sich die Blutgefäße zusammenziehen und erweitern. Auch als Erkältungsprophylaxe haben sich Wechselduschen bewährt. Der bekannteste Verfechter der Wechselduschen ist Sebastian Kneipp, der sich als Hydrotherapeut einen Namen gemacht hat.

Was ist bei einer Wechseldusche zu beachten?

Wechselduschen sind für die meisten Menschen geeignet. Allerdings sollten herzkranke, ältere oder sonstige gesundheitlich beeinträchtigte Personen auf extreme Temperaturschwankungen verzichten. Auch darf die Anzahl der Wechselduschen dreimal täglich nicht überschreiten. Die Dusche sollte immer mit warmem Wasser begonnen werden und mit einem kalten Guss enden. Anschließend kann mit moderater Bewegung für eine rasche Erwärmung des Körpers gesorgt werden.

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