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Beautylexikon: Trockene Haut

Woher kommt trockene Haut und was kann man dagegen tun?

Trockene Haut kann vielfältige Ursachen haben. Neben Umwelteinflüssen, die sich negativ auf die Haut auswirken, spielen Veranlagung und krankhafte Ursachen mitunter eine Rolle. Aber auch der Lebenswandel hat Einfluss auf die Haut. Neben Schlaf und der Flüssigkeitsversorgung wirkt sich auch die Ernährung auf das Hautbild aus. Mit zunehmendem Alter wird in den Hautzellen weniger Fett und Feuchtigkeit eingelagert, was ebenfalls zu trockener Haut führen kann.

Trockene Haut ist oft schmerzhaft

Trockene Haut ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Die Haut ist das größte Organ des Menschen und täglich verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt, vor allem die Gesichtshaut. Damit die Haut uns vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen kann und gesund aussieht, benötigt sie verschiedene Nährstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Auch die richtige Pflege spielt eine Rolle bei der Gesunderhaltung unserer natürlichen Barriere nach außen. Diese Barriere ist gestört, wenn der Haut Feuchtigkeit und Fette (Lipide) fehlen und der Mangel nicht von alleine behoben werden kann – es kommt zu trockener Haut. Die unterversorgte Haut ist oft gerötet, juckt und spannt. An der Oberfläche sind kleine Schüppchen sichtbar, die sich lösen.

Was passiert bei trockener Haut?

Normalerweise wird ausreichend Flüssigkeit in der Oberhaut gespeichert. Eine Hauptursache für trockene Haut ist, dass oft zu wenig getrunken wird. Ein Erwachsener sollte mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen. Die unteren Hautschichten transportieren Lipide nach oben und aus den Talgdrüsen kommt der schützende Film, der sich an der Hautoberfläche befindet. Ungeeignete Pflegeprodukte, aber auch mangelnde Körperpflege oder übertrieben häufiges Waschen können diesen Schutzfilm zerstören. Der allgemeine medizinische Fachbegriff für trockene Haut lautet Xerose (von griech. 'xeros' = 'trocken'). Spezifische Hautkrankheiten, die oft mit trockener Haut einhergehen sind:

- Psoriasis (Schuppenflechte)

- Neurodermitis

- Ichthyosen (Fischschuppenkrankheit)

- periorale Dermatitis (Mundrose)

Bei anhaltend trockener Haut suchen Sie gegebenenfalls Ihren behandelnden Arzt auf.

Woher kommt trockene Haut? – Top-Tipps gegen trockene Haut

Um die Haut bestens mit allem zu versorgen, was sich braucht, beginnt die Pflege von innen. Trinken Sie genug und achten Sie auf eine ausgewogene, nährstoff- und vitaminreiche Ernährung. Magen-Darm-Krankheiten, aber auch ein Zinkmangel können sich symptomatisch durch trockene Haut äußern. Verzichten Sie aufs Rauchen. Das enthaltene Nikotin verengt die Gefäße und führt unter anderem dazu, dass die Haut unterversorgt wird. Das Ergebnis ist fahle, trockene Haut. Stress und Erschöpfung tragen zum Risiko bei, an trockener Haut zu leiden. Gehen Sie früh genug zu Bett, nehmen Sie sich Zeit zum Entspannen und achten Sie auf regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, gegebenenfalls mit Hautschutz.

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